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Sanierung kann Punktlandung werden

Ronnenberg Sanierung kann Punktlandung werden

Das könnte eng werden. Die Stadt will kommende Woche mit der Sanierung eines der beiden Hauptwege auf dem Empelder Friedhof beginnen. Die Arbeiten müssen zügig abgewickelt werden. Am Ende des Monats stehen wichtige kirchliche Feiertage an. Dann werden viele Besucher auf dem Friedhof erwartet.

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An einigen Stellen des Weges ergeben sich durch die Schäden am Belag vor allem an den Rändern Gefahren für die Besucher.

Quelle: Uwe Kranz

Empelde. Eigentlich sollte sich niemand, der einen Friedhof besucht, um seine Sicherheit sorgen müssen. So sieht es auch die Stadt und will auf dem heruntergekommenen Hauptweg des Gräberfeldes in Empelde die Gefahr von Verletzungen beseitigen. "In einigen Bereichen ist die Verkehrssicherheit infrage gestellt", beschreibt Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler die Situation. Teilweise sei der alte Asphaltbelag "abgängig", dass heißt, vor allem an den Rändern haben sich an einigen Stellen bereits Schlaglöcher gebildet, die das Risikos des Stolperns oder Umknickens für Passanten mit sich bringen.

Das Problem: Die beauftragte Firma Schröder aus Langenhagen konnte bislang den Auftakt der Arbeiten nicht verlässlich festlegen. "In der kommenden Woche müssen wir aber beginnen", sagt Zehler bestimmend. Auch wenn er die Garantie der Baufirma erhalten habe, dass die Sanierung bis zum Monatsende abgeschlossen sein soll, sind es vor allem die kirchlichen Feste Reformationstag und Allerheiligen am 31. Oktober und 1. November, die für einen spürbaren Zeitdruck sorgen. "Wir wollen nicht, dass der Friedhof an diesen Tagen nicht begehbar ist", sagt Zehler. Als reine Bauzeit wurden zwei Wochen veranschlagt - Unwägbarkeiten beim Wetter könnten diesen Zeitraum allerdings ungeplant verlängern.

Die Maßnahmen sind umfangreich. Auf der gesamten Länge von 200 Metern muss der alte Asphalt auf dem 2,50 Meter breiten Weg abgefräst werden. Dann überprüfen die Arbeiter den Zustand des Untergrunds und erneuern auch diesen gegebenenfalls. Danach wird eine neue Asphaltschicht aufgebracht sowie Randbereiche zu anderen Wegen gepflastert werden. 82.000 Euro kostet die Sanierung. Damit wird der Weg zu den Gräbern in Zukunft deutlich risikofreier. Zumindest das ist schon jetzt sicher.

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