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Der Frühjahrsputz deckt Umweltsünden auf

Weetzen Der Frühjahrsputz deckt Umweltsünden auf

In Weetzen haben die Mitglieder des Ortsrates am Wochenende gemeinsam mit rund 20 freiwilligen Helfern rund zwei Stunden lang Müll und achtlos weggeworfene Gegenstände eingesammelt: Die Bilanz: 35 Mülltüten voll mit Verpackungsresten, Flaschen und Zigarettenstummeln sowie haufenweise illegal entsorgter Schrott.

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Freiwillige Putzkolonne: Die Helfer präsentieren nach der Aufräumaktion illegal entsorgte Fundstücke und säckeweise Verpackungsmüll.

Quelle: Ingo Rodriguez

Weetzen. „Autofenster auf und beim Warten einfach raus damit“ – für die 75-jährige Heidi Hinrichs lässt es sich ganz einfach begründen, warum in Weetzen Jahr für Jahr vor allem in der Nähe der beschrankten Bahnübergänge säckeweise Plastikflaschen, leere Zigarettenschachteln und Hunderte verglühte Kippenreste gefunden werden. Hinrichs hat gemeinsam mit rund 20 freiwilligen Helfern am traditionellen Frühjahrsputz des Ortsrates teilgenommen.

„Wir beteiligen uns mit der Aktion schon seit Jahren am großen Rausputz der Region Hannover“, sagte Ortstratsmitglied Thomas Bensch. Ziel sei es, gemeinsam einen kleinen Beitrag für einen sauberen und lebenswerten Ort zu leisten. Beim Müllsammeln halfen in diesem Jahr auch wieder Mitglieder des Arbeitskreises Willkommen in Weetzen und mehrere Asylbewerber.

Der Helfertrupp marschierte in Kleingruppen etwa zwei Stunden lang durch den Ort und angrenzende Feldmarkbereiche. „Wir haben vor allem auch die Hauptzufahrtsstraßen an den Ortsgrenzen von Unrat befreit“, sagte Bensch. Die Bilanz: Insgesamt 35 Müllsäcke voll mit Verpackungsresten und anderen achtlos weggeworfenen Gegenständen. Zu den illegal entsorgten Fundstücken zählten in diesem Jahr aber auch ein verrottetes Autoradio, etliche Silvesterknaller, ein Kindertennisschläger, Autoradkappen und stapelweise Visitenkarten eines Gebrauchtwagenankäufers.

Der Müll wurde von der Putzkolonne nahe der Alten Kapelle gestapelt. „Wird am Dienstag vom Abfallentsorger abgeholt“, sagte Bensch beim Abschlussimbiss vor der Kapelle.

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