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Fünf neue Flüchtlingspaten an der Grundschule

Ronnenberg Fünf neue Flüchtlingspaten an der Grundschule

Mit fünf neuen Flüchtlingspaten setzt Sozialarbeiterin Katharina Jasiniecki das Integrationsprojekt an der Theodor-Heuss-Schule in Empelde fort. Die vier Mädchen und ein Junge nahmen zu Beginn ihrer "Amtszeit" gleich eine Auszeichnung entgegen.

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Die fünf Flüchtlingspaten während der Preisverleihung mit Bürgermeisterin Stephanie Harms (v.l.), Laudator Peter Kaufmann, Katharina Jasiniecki und Schulleiterin Andrea Schirmacher.

Quelle: Rabenhorst

Empelde. Die Schulsozialarbeiterin hat das Projekt bereits 2015 an der Grundschule in der Barbarastraße etabliert. Seinen Ursprung fand es in der ansteigenden Zahl neuer Schüler, die mit Fluchthintergrund an die Theodor-Heuss-Schule kamen. „Die soziale Kompetenz unserer älteren Schüler kann für unsere Neuankömmlinge hilfreich sein", erklärte Jasiniecki die Grundidee vor zwei Jahren. "Die Kinderpaten können bei der Integration in den Schulalltag unterstützen und durch ihren freundlichen, empathischen Umgang eine Wohlfühllernatmosphäre entstehen lassen.“

Schon bei den ersten Treffen der neuen Flüchtlingspaten brachten sich alle fünf Mitglieder der Gruppe mit eigenen Ideen und Erfahrungen in einen kinderfreundlichen Austausch über mögliche Aufgaben, Notwendigkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten ein. „Auch ich kannte keinen, als ich vor zwei Jahren nach Deutschland kam“, erzählte Patin Fatima. Und auch Eva berichtete von ihren eigenen Erfahrungen: „Es war so schön, als jemand auf mich zu kam und mit mir spielen wollte.“ Einig sind sich die neuen Flüchtlingspaten darüber, dass sich alle Schüler an der Theodor-Heuss-Schule wohl und willkommen fühlen sollen.

Ihren Mitschülern wurden die ehrenamtlich engagierten Kinder während der Titelverleihung als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ an die Theodor-Heuss-Schule vorgestellt. Für die Flüchtlingspaten bot dieser Anlass auch die Möglichkeit, ihre Schule nach außen zu repräsentieren. „Ich weiß, was man unter Rassismus versteht: wenn zum Beispiel jemand etwas unfreundliches über die Hautfarbe sagt", sagte einer der Paten. "Wir sollten Mut zeigen, dass mit diesen Kindern gesprochen wird und keiner beleidigt wird.“

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