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Funkstille aus dem Ministerium

Ronnenberg Funkstille aus dem Ministerium

Mit Regenschirmen, wetterfesten Jacken und Schuhe ausgerüstet, trafen sich Bürger, Ortsratsmitglieder und Vertreter der Verwaltung zur Ortsbegehung am Dienstag am Linderte Feuerwehrhaus. Doch zum Start des Rundgangs brach dann doch die Sonne durch die Wolken.

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Ortsbürgermeister Carsten Erbelding zeigt den Vertretern der Verwaltung während der Orstbegehung die neuralgischen Punkte im Dorf.gh

Quelle: Uwe Kranz

Linderte. Trockenen Fußes nahmen die Anwesenden unter der Führung von Karsten Erbelding die neuralgischen Punkte im Ort in Augenschein. Der Ortsbürgermeister verwies auf Mängel bei den Straßen- und Gehwegoberflächen in den Straßen Poggenburg, Im Schwarzfeld und Denkmalsweg, sprach störenden Bewuchs am Lindenbrink an und verwies natürlich auch noch einmal auf die Gefahrensituation auf den Ortsdurchfahrten.

Zu diesem Thema konnte Wolfgang Zehler keinen neuen Stand verkünden. Nach der Ablehnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer seitens des Niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies hatte die Stadt diesen zu einer Ortsbegehung eingeladen. Darauf habe es „bislang keine Reaktion“ aus dem Ministerium gegeben, sagte der Fachbereichsleiter der Stadt. Er räumte ein, dass die Stadt verdeckte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt habe, um auf weitere Gespräche mit dem Ministerium besser vorbereitet zu sein.Gefährliche Situationen gibt es aber nicht nur auf der Landesstraße im Abschnitt Holtenser Straße/Poggenburg. Am Lindenbrink konnten konnten sich die Rundgangteilnehmer von gefährlichen Begegnungen sich entgegenkommender Fahrzeuge überzeugen. An der Einmündung Berggartenstraße sollen deshalb die Sträucher zur besseren Sicht heruntergeschnitten werden. Auch wird über ein Parkverbot nachgedacht. Dies würde allerdings dem Gedanken der Verkehrsberuhigung entgegenstehen“, stellte Zehler fest.

Die Fahrbahn- und Gehwegoberflächen der Straßen Poggenburg und Schwarzfeld sollen laut Verwaltung für die Fortschreibung des Straßenausbauprogramms 2018 bewertet und gegebenenfalls angefasst werden. Im Schwarzfeld könnten dabei allerdings hohe kosten auf die Anlieger zukommen, meinte Zehler. Vielleicht gebe es aber auch die Möglichkeit zunächst nur eine leichte Verbesserung herbeizuführen.

Neu positionieren muss sich der Ortsrat auch in Bezug auf die großgewachsenen Birken am Denkmalsweg. Diskutiert wird eine Beseitigung, da die Wurzeln den Gehweg beschädigen. Als Standort für den geplanten Hundekottütenspender legten Ortsrat und Verwaltung den Eingang zum Kinderspielplatz Im Schwarzfeld fest.

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