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Gemeinden sammeln Glaubenssplitter

Ronnenberg Gemeinden sammeln Glaubenssplitter

Martin Funke ist auf der Suche. Gemeinsam mit Sabine Grune und Lutz Schwarz will der Pastor Glaubenssplitter finden. Für das Trio sind das Texte oder Bilder, die mit Gott verbinden. Das Ziel ist, diese Glaubenssplitter zusammenzutragen und als Reformationsprojekt in einem Buch zu veröffentlichen.

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Sichten die ersten Glaubenssplitter: Sabine Grune (v. l.), Lutz Schwarz und Pastor Martin Funke.

Quelle: Uwe Kranz

Lenthe/Benthe. Glaubenssplitter, „das sind kleinen Beiträgen, in denen die Autoren einen Einblick geben, was sie glauben“, wie Funke es umschreibt. Aufgefordert, etwas von ihrem Glauben preiszugeben, sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters aus den Ortschaften Benthe, Lenthe, Northen und Everloh. Die Bandbreite der Themen für die Glaubenssplitter ist groß: Das können Naturerlebnisse, Kriegserfahrungen, sogar Zweifel oder auch Dinge aus dem Alltag sein“, erklärt Funke. Mehr als 40 dieser ganz persönlichen Verbindungen mit Gott haben ihn bereits erreicht. Er habe festgestellt, dass es oftmals eine Herausforderung ist, solch emotionale Dinge preiszugeben. „Die Verfasser sollen unabhängig von Lehre und Bekenntnis schreiben, wie es ihnen aus dem Herzen in die Feder rinnt“, so Funke.

Bis zum Jahresende wollen die drei Initiatoren ihre Sammlung noch vorantreiben, dann soll „eine bunte Galerie mit Beiträgen, die gerade durch ihre Vielfalt stark ist“ entstehen können. Deren Lektüre soll später anderen dabei helfen Selbstbewusster mit ihrem eigenen Glauben umzugehen. „Er soll mehr zum Gesprächsthema werden“, hofft Funke. „Niemand sollte im stillen Kämmerlein vor sich hinglauben.“

Das Buch aufwendig und mit professioneller Unterstützung erstellt werden und zum 500. Jubiläum der Reformation im kommenden Jahr veröffentlicht werden. „Es wird dann im Gottesdienst vorgestellt und anschließend zum Verkauf angeboten“, kündigt Funke an. Bis dahin muss er allerdings noch einige Glaubenssplitter finden. Mit 80 könne man bereits ein Buch erstellen, so Grune. „Je dichter wir an die Zahl 100 kommen, umso besser“, stellt Schwarz fest.

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