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Frühlingsempfang in Formation

Ronnenberg Frühlingsempfang in Formation

Mehr als 40 Sänger, rund 100 Zuschauer und langanhaltender Applaus: Die Singgemeinschaft des Gesangvereins Concordia Ronnenberg und des Männergesangvereins Empelde zeigte bei ihrem Konzert ein buntes Programm. Mit traditionellen Stücken und modernen Klassikern trafen die Chöre den richtigen Ton.

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Die Singgemeinschaft aus Gesangverein Concordia Ronnenberg und MännergesangvereinEmpelde in Formation.

Quelle: Oehlschläger

Ronnenberg. Wie an der Schnur gezogen, standen die Männer in roten und blauen Sakkos auf der Bühne. Die Sänger in Rot kamen von Männergesangverein Empelde, die Überzahl in Blau vom Gesangverein Concordia Ronnenberg. Seit eineinhalb Jahren arbeiten beide Ensembles als Singgemeinschaft zusammen. Bei ihrem Konzert im Ronnenberger Gemeindehaus zeigten sie, dass die Gemeinschaft nicht nur innerhalb, sondern auch zwischen den Chören funktioniert. 

Ihr Auftritt vor mehr als 100 Zuschauern beinhaltete fünf Themen. Nach dem Intro "Musik erfüllt die Welt" begrüßten die Sänger mit den Stücken "Der Schäfer" und "Der Mai" den Frühling. Anschließend wurde in drei Stücken die Heimat gepriesen. Den Auftakt machte das Lied "Ronnenberg, mein Heimatort", bei dem Sänger Alfred Scholz eigens einen Text auf die Weise aus Schottland gedichtet hatte. Von den Partnerstädten Duclair und Swarzedz über das Calenberger Land und die Region Hannover wurde dort auch der Charme der Stadt besungen. 

Es folgte ein Zwischenspiel von Pianist und Sänger Christian Mädler, der mit rollendem R und in Max-Raabe-Manier dessen Lied "Küssen kann man nicht alleine" darbot. Später sollte er bei "Always look on the bright side of life" aus dem Film "Das Leben des Brian" beweisen, dass er nicht nur Klavier spielen und singen, sondern auch pfeifen kann. 

Schon bevor es in die Pause ging, wendeten sich die Sänger dem Trinken zu - jedoch lediglich in den Texten ihrer Lieder. So erlebte das Konzert mit dem rasanten Chianti-Lied den ersten Höhepunkt des Abends. Präzise reagierten die Zweitstimmen im Vers als Echo auf die Melodie, bevor sich die Stimmen im kraftvollen Refrain wieder vereinten. Mit den Worten "Die Welt soll unser sein, beim Wein" ging es dann in die zweite Halbzeit. Dort ging es mit der Kosakenpatrouille gleich dramatisch zu. Die Lieder "Pferde zu vieren traben" und "Der Hahn von Onkel Giacometo" komplettierten den internationalen Teil des Abends - wobei vor allem die Imitation der krähenden Hähne das Publikum begeisterte. Die letzte Liedgruppe fasste drei Schlager zusammen - "Die kleine Kneipe" sowie "Ich war noch niemals in New York" und "Griechischer Wein" von Udo Jürgens. 

Als der Concordia-Vorsitzende Bernd Zander das baldige Ende des Konzerts ankündigte, ging ein enttäuschtes Raunen durch das Publikum. Jedoch konnte Zander die Gemüter beruhigen: Die Singgemeinschaft schloss ihren Auftritt mit einer neunminütigen Liedfolge aus Evergreens der 1920er Jahre ab. Auf den langanhaltenden Applaus folge eine Zugabe. Ehrensache.

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Von Nils Oehlschläger

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