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Graffiti zeigen alle sieben Stadtteile

Ronnenberg Graffiti zeigen alle sieben Stadtteile

Hochklassige Graffiti sollen in Kürze die Mauer an der Buswendeanlage an der Langen Reihe zieren. Erste Eindrücke erhalten Wartende und Passanten schon jetzt: In Umrissen haben die Graffiti-Künstler Patrik Wolters und Kevin Lasner bereits Motive aus allen sieben Stadtteilen gemalt.

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Patrik Wolters (rechts) und Kevin Lasner verschönern die Mauer an der Buswendeschleife mit Graffiti. Ein Motiv zeigt das Rathaus in Empelde.

Quelle: Carsten Fricke

Ronnenberg. „Die Stadt hat mir gesagt, das darf richtig bunt werden“, verriet Wolters, der mit seinem Kollegen seit Dienstag an dem Kunstwerk auf mehr als 100 Quadratmetern arbeitet. Auf die von ihnen blau grundierte Mauer trugen sie Umrisse der Michaeliskirche als zentrales Motiv und als weitere Gebäude das Rathaus in Empelde mit Förderrad, einer Lore und der Kalihalde sowie die Kapelle in Weetzen auf. Weitere Motive sind die Sieben-Trappen-Steine aus Benthe, das Amtmann-Reinecke-Denkmal aus Linderte, die Kirschbaumallee aus Ihme-Roloven und die 1000-jährige Eiche sowie ein Wasserbüffel als Symbole für Vörie.

„Es war gar nicht so einfach, für jeden Stadtteil etwas Passendes zu finden und ins Konzept einfließen zu lassen“, sagte Wolters. Dies sei seiner Meinung nach in Absprache mit der Stadtverwaltung als Auftraggeber gut gelungen. Die einzelnen Bildelemente würden am Ende teils abstrahiert, teils realistisch aussehen. „Wir werden sie auch ganz zum Schluss beschriften“, kündigte der Künstler an.

Bis dahin ist noch viel zu tun: Bis Donnerstag, 4. August, wollen die Graffiti-Künstler alle Stadtteil-Motive fertigstellen und zusätzlich einen Bus, eine S-Bahn und einige Radfahrer, lachende Gesichter von Erwachsenen und Kindern sowie einen klassischen Graffiti-Schriftzug mit dem Namen der Stadt sowie ihr Wappen malen. Die Hitze sei für ihre Arbeit kein Problem. Problematisch werde es – trotz des Daches über der Mauer als Schutz für dort abgestellte Fahrräder – erst, wenn es stark regnet. „Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, läuft man Gefahr, dass die Farbe unterschiedlich schnell trocknet. Dann können sich Risse bilden“, erläuterte Wolters.

Bei ihrer Arbeit ziehen die Künstler immer wieder Blicke auf sich – und erhalten für ihr unfertiges Werk viel Lob. „Das sieht schon sehr schön aus“, meinte Zeynep Wibbl, während sie auf ihren Bus wartete. „Und ich hoffe, dass es auch lange so bleibt“, ergänzte sie.

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Von Carsten Fricke

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