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Grüne lehnen neue Gewerbefläche ab

Ronnenberg Grüne lehnen neue Gewerbefläche ab

In Ronnenberg fehlen Gewerbegrundstücke, aktuell für die Erweiterung eines Autohauses. Die Stadt plant mit einer Fläche an der Ihmer Landstraße - und stößt dabei auf den Widerstand der Grünen.

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Ronnenbergs Ratspolitiker entscheiden am Mittwochabend über den Etat der Stadt, der auch die Finanzmittel für die Ausweisung neuer Gewerbeflächen enthält.

Quelle: Florian Wallenwein

Ronnenberg. Die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbegebiete wird derzeit in Ronnenberg mit Nachdruck betrieben. "Wir müssen auf Begehrlichkeiten und Notwendigkeiten reagieren", sagt der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler und nennt als Beispiele den Bau eines neuen Kindergartens in Weetzen ebenso wie die vom Eigentümer gewünschte Erweiterung eines Autohauses.

In Abstimmung mit der Politik werde seit über einem Jahr im integrierten Stadtentwicklungakonzept (Isek) für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren geplant. Im zweiten Quartal dieses Jahres will der Rat die Siedlungsentwicklungsplanung als Handlungsgrundlage beschließen.

Die Ausweisung von neuen Bauflächen ist auch im aktuellen Haushaltsplan der Stadt ersichtlich, der am Mittwochabend ab 18 Uhr im Gemeinschaftshaus am Weetzer Kirchweg abschließend beraten wird. Die Grünen haben sich dabei bereits positioniert. Sie lehnen eine Ansiedlung an der Ihmer Landstraße, am Ortsausgang von Ronnenberg Richtung Ihme-Roloven, ab. "Gewerbeflächen an diesem Standort wären eine Insellösung und aus städtebaulicher Sicht eine Katastrophe", geben Ruth Wenzel und Jens Williges die Einschätzung ihrer Fraktion wieder. Diese Fläche zwischen Wald, einzelnen Wohnhäusern und in einem landwirtschaftlich genutzten Bereich stelle eine wichtige Naherholungsachse dar.

Die Grünen wollen stattdessen eine Gewerbeansiedlung im Nordosten Ronnenbergs. Dort sei die verkehrliche Anbindung besser. Eine Überlastung der Ihmer-Tor-Kreuzung würde vermieden. Nach Informationen dieser Zeitung steht die von den Grünen bevorzugte Fläche in der Nähe der früheren Zulassungsstelle aktuell aber nicht zur Verfügung.

Davon lassen sich die Grünen in ihrer ablehnenden Haltung nicht beirren. Wenn jetzt schon von den Ergebnissen des Isek-Prozesses abgewichen werden solle, dann gehe die Glaubwürdigkeit der propagierten langfristigen integrierten Stadtplanung verloren, lautet die Einschätzung der Fraktion.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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