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Auf dem Einrad auf sich selbst vertrauen

Weetzen Auf dem Einrad auf sich selbst vertrauen

Einradfahren erfordert Körperbeherrschung und Mut. Dritt- und Viertklässler der Grundschule Weetzen trainieren einmal wöchentlich und machen erstaunliche Fortschritte.

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Diese Schüler trauen sich: Bereits nach kurzer Zeit beherrschen sie das Einradfahren.

Quelle: Heike Otremba

Weetzen. Wann kann ich die Hand des Helfers lolassen und allein auf dem Einrad fahren? Diese Entscheidung muss jeder Schüler ganz für sich allein treffen. Seit September gibt es in der Grundschule in Weetzen eine Einrad-Arbeitsgemeinschaft. Zwölf bis 15 Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klassen trainieren einmal wöchentlich in der Turnhalle. Sie machen erstaunliche Fortschritte.

"Anfangs ging es zunächst darum, sich mit dem Einrad vertraut zu machen und es zu schaffen, sitzenzubleiben, denn es gibt ja keinen Lenker zum Festhalten", sagt die Lehrerin Heike Otremba. Die Kinder seien mutig und unerschrocken. "Sie wagten gleich die ersten kurzen Fahrten, bei denen sie sich an der Hallenwand oder an den großen Turnkästen festhielten. Nach und nach trauten sie sich an der Hand eines Helfers zu fahren und bekamen von ihren Mitschülern großen Applaus."

Davon angespornt, übten die Einradfahrer ehrgeizig weiter. "Jeder entscheidet für sich selbst, ob und wann er die haltende Hand loslässt, um frei zu fahren", sagt die Lehrerin. "Egal, wann dieser Zeitpunkt kommt, eines ist garantiert: das berauschende Gefühl, etwas zu können, das man sich hart erarbeitet hat und das nicht jeder beherrscht." 
Das Einrad habe mehr zu bieten als den Spaß am Fahren. "Es trainiert das Konzentrations- und Koordinationsvermögen. Das Gleichgewichtsgefühl wird stark ausgeprägt. Beim gegenseitigen Helfen und Unterstützen erweitern die Kinder ihre Kooperationsfähigkeit", meint Otremba. "Zudem konnten die Kinder sich und anderen zeigen, was sie in einem halben Jahr durch ausdauerndes und hartnäckiges Training erreichen können."

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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