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Sanierungsplan für Freibad wird vorgestellt

Ronnenberg Sanierungsplan für Freibad wird vorgestellt

Das sanierungsbedürftige Freibad der Stadt Ronnenberg ist am Mittwoch das wichtigste Thema in der Sitzung des Ratsausschusses für Finanzen und Gebäudewirtschaft.

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Im Freibad Empelde ist Schwimmeister Wolfgang Zogoll mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Diese reichen für eine weitere Betriebserlaubnis aber nicht mehr aus.x

Quelle: Kerstin Siegmund

Empelde. Jetzt liegen die Fakten auf dem Tisch. Ein Ingenieur für Wassertechnik stellt die aktuellen Pläne für eine Sanierung des Freibades in Empelde vor. Interessierte Bürger sind zur Sitzung in die Theodor-Heuss-Schule ausdrücklich eingeladen. Sie werden voraussichtlich zahlreich erscheinen, denn kaum ein Thema wird seit Monaten derart kontrovers diskutiert wie das Schwimmbad an der Hansastraße. Eine Bürgerinitiative, die Interessengemeinschaft (IG) Freibad, macht sich mit Aktionen für den Erhalt des Bades stark, das vor rund 80 Jahren für die Arbeiter des damaligen Kalibergwerks Hansa Empelde gebaut wurde. Die Stadt übernahm das Bad in den 1970er Jahren.

Die Region bemängelt seit Jahren die veraltete Technik. Die Mitarbeiter des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin haben bei ihren Kontrollen die Stadt wiederholt darauf hingewiesen, dass insbesondere die Beckenhydraulik nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt. Sie sorgt für die Bewegung des Wassers im Schwimmbecken: Frisches, desinfiziertes Wasser strömt ein, verbrauchtes Wasser strömt aus. Um kleine Kinder vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen, untersagte die Region bereits den Betrieb des separaten Babybeckens. Die Stadt musste das Planschbecken stilllegen. Viele Eltern mit kleinen Kindern weichen seitdem auf die Bäder in Nachbarkommunen aus.

Eine weitere Betriebserlaubnis für das Freibad macht die Region von der Vorlage eines verbindlichen Sanierungskonzepts abhängig. Dieses Konzept hat die Verwaltung von einem externen Gutachter erarbeiten lassen. Der Rat  der Stadt stellte am 23. März insgesamt 1,2 Millionen Euro für eine Sanierung bereit. Daraufhin  erteilte die Region die Erlaubnis für die diesjährige Badesaison.

Für die nächste Saison muss nun dringend etwas geschehen im Bad. Die Interessengemeinschaft hat ihre Vorstellungen für ein attraktives Freibad am vergangenen Sonntag erneut klar umrissen. Die Nutzer wie beispielsweise die DLRG-Ortsgruppe Empelde will bei der Sanierung mitreden. „Das Becken soll  so groß wie möglich bleiben“, sagt die Vorsitzende Christa Kuck-Meens. Das neue Babybecken sollte unbedingt in der Nähe des Spielplatzes bleiben und nicht in das große Becken integriert werden. 

Der aktuelle Planungsstand wird am Mittwoch um 17 Uhr in der Aula der Theodor-Heuss-Schule, Barbarastraße 8, vorgestellt.

Von Kerstin Siegmund

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