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Junges Gemüse sorgt für Besucheransturm

Ihme-Roloven Junges Gemüse sorgt für Besucheransturm

Erfolgsprojekt und Publikumsmagnet: Der traditionelle Herbstmarkt im Kindergarten Ihme-Roloven hat wieder für einen Besucherandrang gesorgt. Eltern, Großeltern, Geschwister, Ehemalige und etliche Dorfbewohner deckten sich mit frischen Waren und Selbstgemachtem ein - und feierten für einen guten Zweck.

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Beim Herbstmarkt sorgt nicht nur der Verkauf von Obst und Gemüse für Besucherandrang. Dicht umlagert sind auch eine Hüpfburg (siehe Bildergalerie), ein Stand für Glitzertattoos und die Aktion Stockbrot backen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ihme-Roloven. Dass der Kita-Herbstmarkt regelmäßig etliche Besucher anlockt, deutete sich schon bei der Anfahrt an. Weil auf dem Dorfplatz vor der Einrichtung keine freien Parkplätze mehr zu finden waren, hatten etliche Gäste ihre Autos entlang der Hannoverschen Straße abgestellt.

Besucher Michael Schwannecke aus Hannover-Wettbergen konnte den Grund für die große Resonanz erklären: „Mein Enkelkind besucht auch diesen tollen Kindergarten. Bei den ganzen Aktionen leisten alle Eltern einen Beitrag“, sagte er. Dann zog er einen Gutschein für einen Schwimmbadbesuch aus der Tasche. „Bei der Tombola gewonnen“, sagte Schwannecke. Er hatte sich auch am Angebot beteiligt und für die Dekoration von einem Landwirt Strohballen besorgt.

Die Kindergartenleiterin Carmen Tiburski hob nicht nur deshalb hervor, dass der Erfolg der Traditionsveranstaltung vor allem auch Eltern und Angehörigen zu verdanken sei. „Einige Mütter haben wieder Geschäfte und Firmen abgeklappert und etwa 1000 Preise für die Tombola, aber auch Obst, Gemüse und Gutscheine als Spenden bekommen“, berichtete Tiburskyi. Die 65 Kinder der Kita hatten mit ihren Erzieherinnen und Eltern aber auch ein unterhaltsames Programm mit weiteren Angeboten vorbereitet. Stockbrot backen, Glitzerschmuck, Hüpfburg, Kaffee und Kuchen, selbst gemachte Kräuterbutter, Brötchen, Salate und Gegrilltes sorgten für regen Andrang in den Kita-Räumen sowie auf der Freifläche und in der benachbarten Mehrzweckhalle.

„Es war echt schon der Bär los“, sagte Tiburski etwa eineinhalb Stunden vor dem Veranstaltungsende. Das große Besucherinteresse ist für die Einrichtung mit einem tollen Nebeneffekt verbunden. Denn: Die Verkaufserlöse – im vergangenen Jahr ein vierstelliger Betrag – kommen Projekten des Kindergartens zugute. Derzeit plant die Kita-Leitung, das Geld für die zweite Auflage eines Gewaltpräventionsprojekts zu verwenden.

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