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Hundekotbeutel landen in den Rabatten

Ronnenberg Hundekotbeutel landen in den Rabatten

Die Hinterlassenschaften von Hunden sind vielerorts im Stadtgebiet ein Ärgernis. Der Fachausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz hatte zuletzt die Aufstellung von fünf neuen Spendern für Endsorgungsbeutel empfohlen. Doch oft fehlt es auch an Mülleimern für volle Beutel.

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Die Ausbeute einer Sammlung am Weidenweg von Anwohner Detlef Ehrike.

Quelle: privat

Ronnenberg. Als Testlauf sollen nach Beschluss des städtischen Fachausschusses sollen die Spenderkästen an zwei Brennpunkten in Empelde, einem in Linderte sowie am Alten Friedhof und an der Normannischen Straße in Ronnenberg installiert werden. Mithilfe der dort dann erhältlichen Tüten könnten Hundehalter die Kothaufen ihrer Vierbeiner einsammeln, diese entsorgen und auf diese Weise Gehwege und Grünflächen von den "Tretminen" frei halten. An der Langen Reihe in Ronnenberg sollen zunächst Schilder darauf aufmerksam machen, dass Hundekot dort nicht erwünscht ist.

Dass das Verteilen von Tüten allerdings nicht das einzige Problem in diesem Zusammenhang ist, verdeutlicht die Lage ein paar Straßen weiter am Ronnenberger Weidenweg. "Vereinzelte Hundehaufen auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen sind leider schon jahrelang Normalität", sagt Anwohner Detlef Ehrike. Unverbesserliche Leinenhalter seien aber offenbar eifrig bemüht, diese Situation noch zu steigern, meint er. 

In den Rabatten entlang seiner Straße sammelte er nach einer zufälligen Entdeckung während eines Spaziergangs in den vergangenen Tagen eine Reihe von vollen Hundekotbeuteln zusammen. Schon beim ersten Mal kamen auf diese Weise auf einer Fläche von rund acht Quadratmetern direkt neben dem Gehweg 14 Beutel zusammen - fast alle verknotet und damit eigentlich "reisefertig", wie Ehrike erzählt. Das Problem: In unmittelbarer Umgebung befindet sich kein öffentlicher Mülleimer, und den Hundehaltern ist es offenbar unangenehm, ihre vollen Tüten wieder mit nach Hause zu nehmen.

Ehrike äußert Verständnis für die Situation der Verursacher. "Ich bin früher auch Hundehalter gewesen", sagt er. Dass sich die Hundehalter in Fachgeschäften mit entsprechenden Tüten eindecken, sei auch ein gutes Zeichen. "Mein Dank an die Leinenhalter geht aber nur bis hierher", sagt Ehrike. Die Sammelstelle unter den Bodendeckern am Gehwegrand hält der Anwohner dagegen für einen schlechten Witz. Sein Appell geht daher an die Hundehalter: Solange nicht auch mehr Mülleimer im Stadtgebiet eingerichtet werden, den Hundekot nicht achtlos zurück zu lassen - auch nicht verpackt.

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