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IG spendet Spielgeräte ans Freibad

Empelde IG spendet Spielgeräte ans Freibad

Die Arbeit der Interessengemeinschaft (IG) Freibad Empelde trägt weitere Früchte: Die IG hat nicht nur erstmals neue Spielgeräte übergeben. Die Stadt Ronnenberg teilt zudem mit, weitere Sanierungsmöglichkeiten für den Erhalt des Bades zu prüfen.

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Freuen sich über die neuen Wasserspielgeräte: Maximilian Scharr (13, von links), Regina Lupp, Erster Stadtrat Torsten Kölle, Christa Kuck-Meens, Kiara Claußen (10), Erich Wolf, Ronnenbergs stellvertretende Bürgermeisterin Dorothea Pein, Matz Zogall (4) und Schwimmmeister Wolfgang Zogall. 

Quelle: Weißer

Ronnenberg. Drei neue Flöße und zwei Aquarollen, in denen man übers Wasser rollen kann, zählen jetzt zum erweiterten Inventar des Freibades. Das Geld für die neuen Spielgeräte stammt aus dem Erlös des Volkslaufes, den die IG mit großem Erfolg im Mai ausgerichtet hatte. „Wir wollen mit der Spende die Attraktivität des Freibades erhöhen“, sagte Christa Kuck-Meens, Vorsitzende der Empelder DLRG-Ortsgruppe, bei der Spendenübergabe. „Es ist ein erster Schritt, aber wir sind noch lange nicht am Ziel.“

Hauptziel der IG, die aus dem vor einem Jahr gegründeten Freundeskreis der DLRG-Ortsgruppe und des TuS Empelde hervorgegangen war, ist vor allem der Erhalt des von der Schließung bedrohten Freibades. Um den hygienischen Vorgaben der Region Hannover gerecht zu werden, müsste das vor etwa 80 Jahren errichtete Bad für schätzungsweise rund 500 000 Euro grundlegend saniert werden - viel Geld für die finanzschwache Kommune Ronnenberg. Ein Knackpunkt sind die Zu- und Abläufe des Wassers, die beide im unteren Bereich des Beckens angebracht sind. Nach neuen Vorschriften sollte das Frischwasser dort zwar zugeführt, das sogenannte Schwallwasser aber durch eine Rinne am oberen Beckenrand abgeführt werden.

Wie Ronnenbergs Erster Stadtrat Torsten Kölle mitteilte, wird die Stadtverwaltung nun weitere Sanierungsmöglichkeiten für den Erhalt des Bades prüfen. Dazu gehöre auch ein von der IG gefordertes externes Planschbecken. Weitere Punkte sind ein externer Schwallwasserbehälter, eine durchgängige Wassertiefe von 1,80 Metern für den Schwimmerbereich sowie eine konstante Wassertemperatur von 24 Grad Celsius. Letztere könnte laut Kölle mithilfe eines Blockheizkraftwerkes und einer Brennwerttherme erreicht werden. Bislang wird das Wasser im Freibad nur durch die Sonne erwärmt.

Dank des Erlöses aus dem Volkslauf wurden auch zwei Jahreskarten für das Freibad verlost. Die Gewinner heißen Maximilian Scharr (13) und Kiara Claußen (10). Mit einem weiteren Teil des Erlöses soll im September ein Freibad-Brunch im Stil eines noblen White Dinners vorfinanziert werden, bei dem die Teilnehmer in Weiß gekleidet an weiß gedeckten Tafeln speisen. Dessen Erlös soll dann wiederum weiteren Projekten zugutekommen.

Von Sven Weißer

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