Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
47 Grundschüler warten auf einen Hortplatz

Empelde 47 Grundschüler warten auf einen Hortplatz

Am Grundschulstandort Empelde warten 47 Kinder auf einen Hortplatz. Eine Lösung des Betreuungsproblems wird es frühestens in drei Jahren geben. Das hat die Stadtverwaltung am Montagabend im Bildungsausschuss mitgeteilt.

Voriger Artikel
Sporthallen sind komplett belegt
Nächster Artikel
CDU will Bestattungen in der Natur

Im Hort an der Empelder Grundschule werden derzeit 80 Kinder betreut. Laut Stadtverwaltung fehlen noch 47 Plätze.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Die Stadt Ronnenberg befindet sich in einer Zwickmühle: Die Verwaltung ist sich mit den Lehrern der Grundschule im größten Stadtteil Empelde einig, dass es dort Ganztagsbetreuung geben soll. Das würde für berufstätige Eltern bedeuten, dass sie die Kosten für einen Hortplatz - von denen derzeit 47 fehlen - sparen würden.

Allerdings wächst der Stadtteil rasant, auch wegen des Zustroms von Flüchtlingen, so dass demnächst mehr als 500 Kinder die Schule besuchen werden. Das würde fünf Klassen pro Jahrgang bedeuten. Die Landesschulbehörde lässt aber nur vier Klassen pro Jahrgang zu. Zudem ist der Platz auf dem Schulgelände an der Barbarastraße ausgereizt, sagte Ronnenbergs Erster Stadtrat Torsten Kölle am Montagabend im Bildungsausschuss.

Aus diesem Grund sucht die Verwaltung nach einem zweiten Grundschulstandort für jeweils zwei Klassen pro Jahrgang. Diese Alternative könnte sie Eltern anbieten, die keine Ganztagsbetreuung für ihr Kind wollen. Als mögliche Standorte nannte Torsten Kölle das Wohngebiet Waizenkamp im Nordosten. Dort werden derzeit Mehrfamilienhäuser mit Sozialwohnungen gebaut. Aber auch eine Erweiterung des vorhandenen Schulgeländes, ein neuer Standort auf dem Grundstück der KGS am Sportpark oder ein Grundstück am Dienstleistungszentrum an der Ronnenberger Straße befinden sich in der Vorauswahl.

Die Eltern der 47 Kinder, die für eine Hortbetreuung angemeldet sind, müssen sich gedulden. Kölle nannte einen Zeitraum von drei bis vier Jahren für die Realisierung der Ganztagsgrundschule. Am 9. Mai will die Verwaltung ihre Pläne im Elternbeirat vorstellen.

SPD-Ratsherr Uwe Specht bezeichnete das Vorhaben als "das Modell der Zukunft". Einen Standort in Randlage für die zweite Grundschule bewertete der Sozialdemokrat kritisch. Er schlug einen Verbund mit der KGS vor. Dort sollten freie Räume für die Grundschüler genutzt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Kerstin Siegmund

doc6smq4kpbzr51dhmueerm
In Weetzen ist alles selbst gemacht

Fotostrecke Ronnenberg: In Weetzen ist alles selbst gemacht