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Großes Interesse an Sozialwohnungsbau

Ronnenberg Großes Interesse an Sozialwohnungsbau

Das Interesse der Investoren ist da. Im Stadtgebiet von Ronnenberg sollen bezahlbare Wohnungen für über tausend Menschen entstehen. Das erste Bauvorhaben wurde bereits begonnen, drei weitere folgen voraussichtlich noch in diesem Jahr.

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So wird das Mehrfamilienhaus aussehen, das die Kreissiedlung in Empelde baut. Im Sommer sollen dort Flüchtlingsfamilien einziehen.

Quelle: Kreissiedlung

Ronnenberg. Für ein Wohnraumversorgungskonzept, das die Stadt Ronnenberg aufgelegt hat, gibt die Kommune eigene Grundstücke wie etwa an der Nenndorfer Straße oder vor dem Rathaus in Empelde her. Den Verkauf an Investoren wie der KSG Wohnungsbaugesellschaft der Region, aber auch an private Interessenten hat der Rat der Stadt genehmigt. Rund eine Million Euro sind dafür in den vergangenen  Monaten an die Stadt geflossen.

Der erste Bau ist bereits sichtbar. An der Nenndorfer Straße, auf einem Areal mit der Flurbezeichnung Waizenkamp, lässt die KSG ein Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen errichten. Das Bauvorhaben hat Modellcharakter. Es gilt als Prototyp für soliden, preiswerten Wohnraum, an dem es im Umland von Hannover und auch in Ronnenberg seit Jahren fehlt.

Ronnenberg ist die erste Kommune, die sich für das Regionsmodell bewarb. Die Stadt legte sich für zehn Jahre fest und kann mit bezahlbaren Wohnungen für 700 Menschen rechnen. Dort sollen zuerst Flüchtlingsfamilien einziehen.

Die Investoren gehen für den Bau in Vorleistung und erhalten nach der Fertigstellung Kaltmieten von 10,50 Euro pro Quadratmeter. Nach zehn Jahren steigt die Region mit einem Wohnungsbauförderprogramm in das Projekt ein. Dann sollen die Wohnungen allen Bürgern mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen, die Anspruch auf eine öffentlich geförderte Wohnung für maximal 6 Euro pro Quadratmeter Miete haben.

Mehrfamilienhäuser nach dem Regionsmodell könnten auch am Ohefeld in Ronnberg, an der Bröhnstraße in Weetzen und an der Berliner Straße in Empelde entstehen. Die Verwaltung hat diese und weitere Grundstücke öffentlichen und privaten Wohnungsbauunternehmen angeboten. "Erste positive Reaktionen liegen vor", sagt der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Er geht davon aus, dass insgesamt 357 Wohnungen für über 1200 Menschen gebaut werden. Das entspreche dem Wohnraumversorgungskonzept, mit dem ein Mangel an 350 Wohnungen in Ronnenberg festgestellt worden sei.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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