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Fest fördert Dialog der Kulturen

Empelde Fest fördert Dialog der Kulturen

Integration und Begegnung lautet die Motivation für das Sommerfest, das die Türkisch-islamische Gemeinde Ronnenberg (DiTiB) seit 15 Jahren auf dem Gelände der Eyub-Sultan-Moschee an der Chemnitzer Straße feiert. Am Sonntag genossen dort hunderte Besucher die Gastfreundschaft.

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Das Sommerfest der islamischen Gemeinde ist ein Treffen der Generationen und der Kulturen.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Empelde. Die 250 Mitglieder zählende Gemeinde lädt zum großen Sommerfest alljährlich auch Nachbarn und weitere Interessierte ein. "Wir feiern dieses Fest bereits seit 15 Jahren, um unsere Integration zu verbessern, Möglichkeiten der Begegnungen zu schaffen und den Gästen die türkisch-islamische Kultur näherzubringen", sagt Mehmet Mukul, stellvertretender Vorsitzender. "Mittlerweile kommen auch sehr viele Deutsche zu uns", ergänzt Gemeindemitglied Irfan Akman. „Wir wollen Vorurteile abbauen und zeigen, dass wir alle – ob Christen oder Muslime – ein Volk sind", fügte er hinzu.

Für die Besucher wird auch die Moschee geöffnet. Diese sei nicht nur ein Gebetsraum, sondern auch ein Ort des kulturellen Austausches. "Unter anderem bieten wir Instrumentalunterricht und Deutschkurse an", sagt Mukul. Derzeit lernen sechs Frauen bei Cagla Yilanli die deutsche Sprache. "Dieses Projekt etabliert den Lernort Moschee, um die Menschen dort abzuholen, wo sie sich in ihrem Alltag wohlfühlen und bewegen", verrät die angehende Gymnasiallehrerin.

Zu den Gästen des Sommerfestes gehört auch Christoph Badenhop, Leiter des Polizeikommissariats Ronnenberg. "Das ist eine tolle Gemeinde. Wir von der Polizei Ronnenberg fühlen uns dazugehörig, deshalb ist auch Andreas Bornholm von der Empelder Station mit dem Motorrad hier", erklärt der leitende Beamte. "Nun haben Sie auch ein Gesicht vor sich, wenn Sie polizeiliche Hilfe benötigen", erklärt Badenhop den Vertretern der islamischen Gemeinde.

Seit vielen Jahren besucht das Ehepaar Mockprang aus Ronnenberg das fest Fest. "Eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, meint Marianne Mockprang. Auch Heidi Hoffmann gehört zu den treuen Gästen. "Ich komme hierher, um Kontakte zu pflegen und Interesse zu zeigen", sagt die Ronnenbergerin.

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Von Heidi Rabenhorst

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