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Förderverein ist unverzichtbare Hilfe

Weetzen Förderverein ist unverzichtbare Hilfe

Wichtige Unterstützung für die Einsatzabteilung: Der Förderverein der Ortsfeuerwehr Weetzen hat sich zwölf Jahre nach seiner Gründung zu einer unverzichtbaren Hilfe für die Einsatzabteilung etabliert. Die Anschaffungen und Finanzspritzen des Vereins sind für die Feuerwehr inzwischen nicht mehr weg zu denken.

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Geehrt und wieder gewählt: Heinrich Beil (von links), Alexander Beil, Dirk-Thorsten Seeberger, Ulrich Zawolonski, Fritz Ahberg und Joachim Borchers freuen sich über ihre Wahlergebnisse und Urkunden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Weetzen. Es war die zwölfte gemeinsame Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr und ihres Fördervereins. Trotzdem war es eine Premiere: Weil das frühere Traditionsgasthaus Lüerßen kürzlich geschlossen wurde und zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wird, war es die erste Jahresversammlung im neuen Feuerwehrgerätehaus.

Der Neubau wird zwar 2016 auch bereits schon zehn Jahre alt - Jubiläumsparty im Sommer inklusive. Der Förderverein war vor genau vor zwölf Jahren aber wegen des neuen Gerätehauses gegründet worden - zur zusätzlichen Finanzierung und besseren Umsetzung des Projekts. "Die Gründung des Vereins war eine der besten Ideen", sagte Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke in der Versammlung.

Auch im vergangenen Jahr hat der Verein wieder zusätzliche Anschaffungen für die Feuerwehr möglich gemacht. Der Vorsitzende Heinrich Beil listete in seinem Bericht etliche Projekte auf: Eine Wärmebildkamera für mehr Sicherheit bei Brandeinsätzen, für rund 3800 Euro, zusätzliche Dienstbekleidung, eine Nebelmaschine für Übungen, Zuschüsse für zwei Lastwagenführerschein-Lehrgänge für rund 1500 Euro - angesichts des geplanten Kaufes eines neuen Löschfahrzeuges eine unverzichtbare Voraussetzung. "Der Förderverein bezahlt auch die jährliche Unterhaltung des Mannschaftstransportwagens - Steuern, Benzin, Versicherung", sagte Beil.

Um künftig weiterhin so viel Unterstützung zu gewährleisten, hofft der Verein auf stabile Mitgliederzahlen. "Die Beiträge sind die größte Einnahmequelle", sagte Beil. Derzeit zählt die Organisation 300 Mitglieder -  drei weniger als im Vorjahr. Keine Überraschung war es, dass die Versammlung dem gesamtem Vorstand einstimmig für weitere drei Jahre das Vertrauen aussprach. Beil bleibt Vorsitzender, Ortsbrandmeister Dirk-Thorsten Seeberger Stellvertreter, Joachim Borchers ist dritter Vorsitzender.

Borchers ist gleichzeitig auch stellvertretender Ortsbrandmeister und für die Statistik zuständig: Im vergangen Jahr hatte die Feuerwehr mit 32 Alarmierungen fünf Einsätze mehr als im Vorjahr - darunter zwölf Brände. Derzeit gehören 40 Mitglieder zur Einsatzabteilung, fünf Jugendliche sind auf dem Sprung und leisten Schnupperdienste. Gut aufgestellt ist auch die Nachwuchsabteilung mit 38 Jugendlichen. Offenbar kommen viele der Jungen und Mädchen wegen Schulstresses aber nur unregelmäßig zu den Treffen, so Jugendwart Matthias Düsterwald.

In der Versammlung wurde außerdem Ulrich Zawolonski für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt, Fritz Ahrberg leistet seit 40 Jahren aktiven Dienst, Ortsbrandmeister Seeberger und Alexander Beil halten der Feuerwehr seit 25 Jahren die Treue. Gleich fünf junge Männer wurden nach bestandenem Lehrgang zu Feuerwehrmännern ernannt.

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Gleich fünf neue Feuerwehrleute und drei erstmals beförderte Einsatzkräfte freuen sich über ihre Urkunden: Jonas Davids (von links), Tim Hesse, Christoph Bruns, Nico Borchers, Sascha Hartmann und Florian Bruns

Quelle: Ingo Rodriguez
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