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Berufseinstieg: Roter Faden für Schüler

Empelde Berufseinstieg: Roter Faden für Schüler

Die Schüler der KGS Ronnenberg erhalten im neuen Berufsinformationszentrum SchulBIZ von Sozialarbeitern, Lehrern und Beratern Unterstützung bei der Vorbereitung auf den Beruf. Der rote Faden für den Einstieg in das Arbeitsleben gilt schon ab der achten Klasse.

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Im neuen Schulberufsinformationszentrum  sind Katja Lewitzki (von links), Gabriele Gerke, Yves Reckers und Andreas Writzel kompetente Ansprechpartner für die Schüler.

Quelle: Kerstin Siegmund

Empelde. Der rote Faden zum Berufseinstieg ist ein dunkelgrauer Aktenordner. Darin heften die Schüler der Jahrgänge acht bis zehn sämtliche Unterlagen und Leitfäden ab, die Berufsberater, Einstiegsbegleiter, Ausbildungslotsen, Lehrer und Sozialarbeiter ihnen in die Hand geben. Das Ziel ist eine optimale Vorbereitung auf eine Ausbildung.

Die Ordner sind Zukunftsplaner und befinde sich im neuen Berufsinformationszentrum SchulBIZ der Marie-Curie-Schule in Empelde. Dort stehen drei Räume dem Sozialarbeiter Yves Reckers, der Ausbildungslotsin Gabriele Gerke sowie den Berufseinstiegsbegleitern Katja Lewitzki und Andreas Writzel für Gespräche mit Schülern und Eltern zur Verfügung. Das Angebot wird eifrig genutzt. Vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen kommen die Schüler ins BIZ. "Hier haben sie eine feste Anlaufstelle", sagt Reckers. In einem separaten Raum können sie sich zurückziehen, wenn sie mit Betrieben wegen Praktikumsplätzen telefonieren. Im Nachbarraum stehen Computer zur Verfügung, die Schüler für Recherchen nutzen können.

"Im Berufsinformationszentrum führen wir alle unsere Initiativen zusammen", sagt Schulleiter Frank Hellberg. Viele Unterstützer wie das Bildungswerk der Wirtschaft und des Handwerks, die Agentur für Arbeit und die Region Hannover sind mit im Boot, damit die Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf schaffen.

Das Konzept geht offensichtlich auf. Der Erfolg wird insbesondere bei den Hauptschülern sichtbar. Sämtliche Jungen und Mädchen dieses Schulzweiges erhalten Praktikumsplätze. "Auch die Vermittlung in eine Ausbildung ist deutlich mehr geworden", sagt die Schulzweigleiterin Ingrid Neizel. Eine Lehrstelle im Handwerk zu finden, sei kein Problem, sagt Berufseinstiegsbegleiter Andreas Writzel. Der gelernte Bäckermeister und seine Kollegin Katja Lewitzki weisen den Schülern den Weg. Die Berufswünsche reichen vom Schauspieler und Model bis zu Mechatroniker. Manche Vorstellungen sind unrealistisch. "Nicht jeder Hauptschüler kann Bankkaufmann", sagt Writzel. "Wir nehmen die Schüler an die Hand und unterstützen sie liebevoll, aber auch mit dem nötigen Druck", ergänzt Ingrid Neizel.

SchulBIZ informiert auch auf der ROWI

Ihre Aktivitäten für eine ausbildungsfreundliche Schule, für das die KGS bereits ein Gütesiegel erhalten hat, stellen Yves Reckers und seine Kollegen am Sonnabend und Sonntag auf der Ronnenberger Wirtschaftsschau ROWI vor. An beiden Tagen jeweils von 12 bis 18 Uhr können sich Besucher über die Angebote der Schule für einen möglichst reibungslosen Übergang in den Beruf informieren. Das  Ausstellungsgelände befindet sich bei der Firma Holtzmann an der Langen Straße in Empelde.

Bereits am Freitag sind Schüler und Lehrer bei der "Langen Nacht der Berufe" unterwegs. Die Stadt Hannover bietet den Jugendlichen zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover, der Region, Innungen und Kammern sowie einer Vielzahl von Unternehmen, Hochschulen und Universitäten eine Menge Informationen zu Studium und Ausbildung an.

Am Sonnabend lernen einige KGS-Schüler ihre neuen Ausbildungspaten im Freiwilligenzentrum in Hannover kennen.

Von Kerstin Siegmund

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