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Weltreise soll bei Kindern Verständnis wecken

Empelde Weltreise soll bei Kindern Verständnis wecken

Andere Länder, andere Sitten: In der Kita Hirtenstraße in Empelde haben sich die Jungen und Mädchen einen Monat lang mit den unterschiedlichen Eigenheiten von weltweit mehr als 15 Ländern beschäftigt. Das Projekt soll bei den Kindern Verständnis für nationale und kulturelle Unterschiede wecken.

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Landestypische Speisen, bunte Fahnen und eine Weltkarte: Beim Abschlussfest des Länderprojekts zeigen die Kinder mit Eltern und Erzieherinnen noch einmal einige unterschiedliche nationale Eigenschaften, Charakterzüge und Symbole.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Warum können sich manche Kinder nicht miteinander unterhalten? Wie spielen denn Kinder in anderen Ländern? Und was gibt es dort zu essen? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich in den vergangenen vier Wochen die Jungen und Mädchen im Kindergarten Hirtenstraße im Empelde auseinander gesetzt. "Manche Kinder kann ich nicht verstehen, weil die Länder, wo sie her kommen, so weit weg sind. Und da wird ganz anders gesprochen", weiß der fünfjährige Benedikt inzwischen.

Andere Länder, andere Sitten: Insgesamt einen Monat lang haben sich die rund 100 Kinder der Einrichtung mit den unterschiedlichen Eigenheiten von weltweit mehr als 15 Ländern beschäftigt. Das Projekt soll Verständnis für nationale und kulturelle Unterschiede wecken. "Die Kinder sollen auch lernen, einander zu helfen und Rücksicht zu nehmen", sagt Kita-Leiterin Gudrun Kujawa.

Das Kita-Team hat für das Projekt mit dem Titel "Kinder aus aller Welt" bewusst ein umfangreiches Konzept ausgearbeitet: "Wir betreuen doch Kinder aus insgesamt 15 Herkunftsländern, die nicht alle Deutsch sprechen", nennt Kujawa den Hintergrund für das Integrationsprojekt. Deshalb haben die Mitarbeiter mit den Kindern an zwei bis drei Tagen in der Woche spielerisch landestypische Besonderheiten erarbeitet. "Unter anderem haben wir Landesflaggen gebastelt, landestypische Lieder gesungen und uns in mehreren Sprachen begrüßt", sagt Kujawa. Zum Aktionsprogramm gehörten aber auch Bewegungsspiele, Bastelaktionen, ein Fußballländerturnier und Fingerreisen über Landkarten und einen Globus.

Zum Abschluss der Aktion brachten jetzt etliche Eltern für das Gemeinschaftsfest Leckereien für ein internationales Büfett mit in die Kita. "Dann wurde probiert, geklönt und gespielt", sagt Kujawa.

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