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Neue Kita: Eltern müssen noch etwas warten

Ronnenberg Neue Kita: Eltern müssen noch etwas warten

Die Stadt bittet Eltern um Geduld, die auf Betreuungsplätze warten. Der neue Kindergarten im Gemeinschaftshaus in Ronnenberg öffnet voraussichtlich erst im Oktober. Die zusätzliche Krippe in Weetzen soll bereits im Mai bezugsfertig sein.

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Die Abbrucharbeiten im Souterrain des Ronnenberger Gemeinschaftshauses sind erledigt.

Quelle: Nils Oehlschläger

Ronnenberg/Weetzen. Die Eltern müssen sich noch etwas gedulden, meint Frank Schulz, Fachbereichsleiter Finanzen und Gebäudewirtschaft bei der Stadt Ronnenberg. Die beiden neuen Kindergärten im Stadtgebiet, an der Bröhnstraße in Weetzen und am Weetzer Kirchweg in Ronnenberg, sind noch nicht bezugsfertig.

Geduld müssen insbesondere Eltern aufbringen, die in der Kernstadt auf einen Betreuungsplatz warten. "Der Umbau des Untergeschosses im Ronnenberger Gemeinschaftshaus ist eine schwierige Baustelle", sagt Schulz. Zum neuen Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, werde die Kita nicht fertig sein. Dieser Termin sei nicht zu halten. "Es wird wohl Oktober werden", meint Schulz.Ähnlich wie beim Umbau der Förderschule in Empelde zur Kita am Ententeich geht die Stadtverwaltung für den Umbau in Ronnenberg ebenfalls von einer sechtsmonatigen Bau- und Einrichtungszeit aus.

Die Mitarbeiter der städtischen Gebäudewirtschaft seien monatelang mit der Planung der Flüchtlingsunterkünfte ausgelastet gewesen, räumt Schulz ein. Trotzdem wurde die Planung der beiden Kitaneubauten vorangetrieben. "Der Abbruch im Gemeinschaftshaus ist abgeschlossen", sagt der Fachbereichsleiter. Dort befand sich eine Massagepraxis mit Sauna. Der überdachte Innenhof mit dem Tauchbecken für die Saunagäste wird zu Spiel- und Aufenthaltsräumen für die Kinder umgebaut. Große Fensterelemente sollen Tageslicht in das Souterrain des am Hang gelegenen Gebäudes bringen. Die Ausschreibung werde am 1. April veröffentlicht. "Wir rechnen  mit mehr als acht Wochen Lieferzeit, denn es handelt sich um Maßanfertigungen", sagt Schulz.

Der Neubau in Weetzen wird im Mai bezugsfertig sein. Das Gebäude in Holzrahmenbauweise ist für den Innenausbau vorbereitet. Vor Ostern sei der Estrich gegossen worden, er müsse zwei Wochen trocknen, sagt Schulz. Am 11. April beginnt der Innenausbau. Eine Woche früher, rücken Arbeiter an, um den Außenbereich zu pflastern. Anschließend kommen die Gärtner zum Rollrasen verlegen, Zaun ziehen und zum Aufbau der Spielgeräte.

Dass die Stadt Ronnenberg einen Zwei-Gruppen-Kindergarten im Untergeschoss des Gemeinschaftshauses am Weetzer Kirchweg einrichten will, stößt auf Kritik. Der Ronnenberger Siegmund Jöskowiak bezweifelt, dass die Räume wegen der Klima- und Lichtverhältnisse tatsächlich kinderfreundlich und für diese geeignet seien. Der städtische Fachbereichsleiter Frank Schulz weist die Kritik zurück. „Die Heimaufsicht hatte keine Bedenken für eine Betriebsgenehmigung, zumal nur der Ruheraum für die Krippenkinder indirekt beleuchtet sein wird.“

Jöskowaik erinnert an die Vorgeschichte des Gebäudes. Die Massagepraxis im Untergeschoss sei wegen kommunalen Eigenbedarfs gekündigt worden. „Die Schließung erfolgte, die Einrichtung eines geplanten Jugendtreffs blieb jedoch aus, da die Räume für Jugendliche nicht geeignet seien“, sagt Jöskowiak – und wundert sich, dass dort nun Kinder betreut werden sollen.

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Die neue Krippe in Weetzen verfügt bereits über Fenster und Türen. Am 11. April beginnt der Innenausbau, in der kommenden Wochen wird das Außengelände hergestellt.

Quelle: Nils Oehlschläger
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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