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Kleingärtner hoffen auf Nachwuchs

Weetzen Kleingärtner hoffen auf Nachwuchs

Die Gartenfreunde Weetzen haben ihr 70-jähriges Vereinsbestehen zum Anlass genommen, um neue Mitglieder für die Kolonie Abendfrieden zu werben.

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Nachwuchs-Kleingärtner: Gilbert Schmidt und Nicole Kruse gehören den Gartenfreunden seit dre Jahren an. In ihrem Kleingarten pflanzen sie unter anderem Zwiebeln, Möhren, Salat und Erdbeeren an.

Quelle: Carsten Fricke

Weetzen. "Wir hoffen, dass wir insbesondere auch Familien mit Kleinkindern für uns begeistern können", sagte Vorsitzender Rainer Benedukt, der den Verein, den sein Vater im Januar 1946 mitbegründete, seit 1983 führt. 15 der 148 Parzellen der Kleingartenkolonie westlich von Weetzen seien aktuell frei für neue Pächter. Die Kleingärten, die in der Regel zwischen 220 und 660 Quadratmeter groß sind, seien mit Strom versorgt, viele verfügten zudem über eigene Pumpen und damit auch über Wasser, erläuterte er den Gästen.

Zu den Besuchern der 70-Jahr-Feier zählte auch Ronnebergs Bürgermeisterin Stephanie Harms. "Es ist hier schon sehr idyllisch", sagte sie bei einem Rundgang durch die gepflegte Anlage. Damit diese in Schuss bleibt, seien neue und vor allem junge Mitglieder unabdingbar, betonte Benedukt. "Unser Altersdurchschnitt ist jenseits der 60", erläuterte er. "Aber ich hoffe, dass er wieder nach unten geht", sagte er - auch angesichts einiger junger Neumitglieder, die der Verein in den vergangenen Jahren gewinnen konnte.

Zu diesen zählen auch Gilbert Schmidt und Nicole Kruse mit ihrer neunjährigen Tochter Pia. Die 30-jährigen Ronnenberger gehören den Gartenfreunden seit drei Jahren an und nutzen ihre Parzelle nicht nur zum Entspannen, sondern auch zur Selbstversorgung. "Ich finde es einfach schön, wenn man sein eigenes Gemüse anbauen kann" , sagte Gilbert Schmidt. "So wissen wir, wo es herkommt."

Auf die Kolonie seien sie über das Internet aufmerksam geworden: Dort hatte die vorherige Pächterin, eine Studentin, die 660 Quadratmeter große Parzelle angeboten. "Das hat auch vom Preis her sofort gepasst", erläuterte er.

Hühner, Enten oder Kaninchen finden sich - anders als bei einigen ihrer Nachbarn - im Kleingarten des jungen Paares, das in Kürze ein zweites Kind erwartet, noch nicht. Doch eine steinerne Hütte, ein Gewächshaus, ein großer Kirschbaum und ein Apfelbaum sowie ein großes Rundbecken zum Schwimmen gehörten von Beginn an dazu. "Wir sind auch fast jedes Wochenende hier", erzählte Nicole Kruse. Auf dem Gemüsebeet wachsen unter anderem Möhren und Zwiebeln. "Und im Gewächshaus haben wir in diesem Jahr Gurken, Tomaten und Paprika gepflanzt", sagte sie.

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Von Carsten Fricke

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