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Mehr Sicherheit für Flüchtlingsheime

Ronnenberg Mehr Sicherheit für Flüchtlingsheime

Nach dem Brandanschlag auf den Rohbau eines Flüchtlingsheims in Barsinghausen verstärken die Nachbarkommunen die Sicherheitsvorkehrungen für ihre Sammelunterkünfte. Ronnenberg hat für die Wohnheime in Ronnenberg und Weetzen Wachdienste verpflichtet, die nachts vor Ort sind. Tagsüber halten sich dort Objektbetreuer auf.

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Ein Bauzaun sichert die Flüssiggastanks, aus denen die geplanten Flüchtlingscontainer beheizt werden sollen. Diese Einzäunung soll nun verstärkt werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ronnenberg.  „Wir ziehen keinen Stacheldraht, aber bewacht werden die Unterkünfte schon“, sagt Ronnenbergs Erster Stadtrat Torsten Kölle. Nach dem Brandanschlag in Barsinghausen ist die Sicherheit der Bewohner in den Flüchtlingsunterkünften ein noch größeres Thema für Politik und Verwaltung als vorher.

Ronnenberg hat für die Wohnheime in Ronnenberg und Weetzen Wachdienste verpflichtet, die nachts vor Ort sind. Tagsüber halten sich dort Objektbetreuer auf. Die neuen Unterkünfte sollen mit Flüssiggas geheizt werden. In Empelde stehen die Tanks bereits – derzeit gesichert mit einem Bauzaun. Diese Einzäunung will die Verwaltung nach dem Vorfall in Barsinghausen, wo Gasflaschen geöffnet wurden, nun verstärken. Auf Nachfrage der Grünen-Ratsfrau Dorothea Pein im Sozialausschuss am Montagabend kündigte Teamleiter Cord Hennies an, dass die Gasbehälter mit Gitterkäfigen fest eingezäunt werden sollen. „Wir überlegen, auch während der Bauphase einen Wachdienst zu beschäftigen“, sagt der Fachbereichsleiter Frank Schulz.

Gehrdens Verwaltung macht sich ähnliche Gedanken. „Vor dem Hintergrund des aktuellen Ereignisses ist vorgesehen, bereits während der Bauphase einen Sicherheitsdienst zu engagieren“, teilte Bürgermeister Cord Mittendorf am Dienstag auf Anfrage mit. Der Brandanschlag in Barsinghausen sei Thema in der Fachbereichsleiterrunde gewesen. Die Stadt will eine neue Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose am Bünteweg errichten, die voraussichtlich Anfang April bezugsfertig sein soll. Ein Wachdienst werde vor Ort sein, um ein Optimum an Sicherheit zu erzielen – auch mit Unterstützung der Polizei.

Die Gemeinde Wennigsen hat das Wohnheim an der Max-Planck-Straße in Degersen fest verschlossen und mit einem Zaun gesichert. „Es wird ein Sicherheitskonzept geben“, sagt die Fachbereichsleiterin Barbara Zunker.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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