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Senioren sind beim Auftakt voll engagiert

Ronnenberg Senioren sind beim Auftakt voll engagiert

Nach rund eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit hat Ronnenberg eine eigene Seniorenvertretung. Der Beirat, der zwischen Mitte Februar und Mitte März gewählt worden ist, hat sich am Donnerstag konstituiert. Zur ersten Vorsitzenden des Gremiums wurde Doris Eickemeyer einstimmig gewählt.

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Die Mitglieder des neuen Seniorenbeirates mit ihrer Vorsitzenden Doris Eickemeyer (Zweite von links).

Quelle: Uwe Kranz

Ronnenberg. "Jetzt ist es endlich so weit", stellte Bürgermeisterin Stephanie Harms zur Begrüßung der Seniorenbeirats-Mitglieder fest. Zur konstituierenden Sitzung waren auch Vertreter des Regionsbeirates und der Seniorenvertretung in Barsinghausen anwesend, die die der Einrichtung des neuen Gremiums unterstützt hatten.

Der Beirat soll keine Konkurrenz zu anderen Institutionen bilden oder diese gar infrage stellen, sagte Harms. "Die Kombination macht es." Der Beirat solle den älteren Bürgern zeigen, "das der dritte Lebensabschnitt in Ronnenberg viel zu bieten hat".

Wie die Ratsmitglieder wurden auch die Seniorenvertreter auf ihre Rechte und Pflichten im Amt hingewiesebn und verpflichtet. Unter stützung erhalten sie in der Verwaltung von Teamleiterin Birgit Sommerfeld und Mitra Peterat, die eine eigens eingerichtete 13-Stunden-Stelle bekleidet mit der Aufgabe der "Betreuung des Seniorenbeirates in Bezug auf die Administration", wie es amtlich heißt.

In der ersten Sitzung, die Otmar Haas als Altersvorsitzender eröffnete, ging es für die Senioren zunächst einmal darum, die wichtigsten Ämter zu besetzen. Große Einigkeit gab es bei der Wahl der Beiratsvorsitzenden. Doris Eickemeyer hatte bei der Briefwahl mit Abstand die meisten Stimmen der Wahlberechtigten auf sich vereinigt. „Diese 20 Prozent der Wählerstimmen können wir nicht unter den Tisch fallen lassen“, sagte Beiratsmitglied Helmut Winzer. Dieser Sichtweise schlossen sich alle an und hoben die ehemalige Grundschullehrerin einstimmig ins Amt.“Ich bin bereit für jede Anregung und Kritik. Wir sind elf Leute und können nur gemeinsam etwas erreichen“, sagte Eickemeyer.

Als alleinige Kandidaten für den Schriftführer und den Vertreter im Finanzausschuss wurden Udo Witt und Ulf Norloch ebenfalls einstimmig gewählt. Für die weiteren Plätze in den Ausschüssen waren gehemeime Wahlen notwendig, da sich jeweils gleich vier Kandidaten gemeldet hatten. Mit sieben Stimmen setzte sich Eickemeyer als Vertrerin im Bildungsausschuss durch. Hass lag knapper mit vier Stimmen vorn und sitzt ab sofort im Bauauschuss. In den Ausschüssen hat der Beirat ein Rederecht, er kann aber auch jederzeit Anträge an die Verwaltung stellen.

Nach der ersten Sitzung zogen die Beteiligten ein positives Fazit. Das Treffen sei "sehr harmonisch" verlaufen, meinte Sommerfeld. Eickemeyer lobte, es sei positiv zu sehen, "mit welchem Engagement sich alle emühen, sich einzubringen. Die Nächste Sitzung des Beirates ist für Dienstag, 30. Mai, um 17 Uhr in der Stillen Straße 8a geplant.

Der lange Weg zum Seniorenbeirat

Im September 2015 hat Uwe Buntrock seine Initiative für einen Seniorenbeirat erstmals im Sozialausschuss der Stadt vorgestellt. Das Gremium solle parteipolitisch neutral sein, aber ein Mitsprache- und Antragsrecht sowie eine beratende Funktion in den Gremien der Stadt haben, hieß es damals. Kurz darauf stratete die Verwaltung eine Umfrage unter allen Einwohnern, die zu diesem Zeitpunkt älter waren als 60 Jahre und stellte zwei Fragen: 1. Wird ein Seniorenbeirat gewünscht? 2. Wie groß ist das Interesse, dort mitzumachen? Nachdem auf diese Weise entsprechendes Interesse in der Bevölkerung erkannbar wurde, beschloss der Rat am 16. Juni 2016 die Einrichtung einer Seniorenvertretung, die seit Donnerstag umgesetzt ist.

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