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Lärmschutzwände für Empelde kommen 2019

Ronnenberg Lärmschutzwände für Empelde kommen 2019

An der Bahnlinie durch das Ronnenberger Stadtgebiet werden umfangreiche Lärmschutzwände errichtet. Das berichtete Freya Sieger am Mittwochabend im Bauauschuss der Stadt. Der Startschuss soll Anfang 2019 in Empelde erfolgen, sagte die Mitarbeiterin der DB Netze.

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Von der Ronnenberger Straße aus in Richtung Norden sollen 2019 auf beiden Seiten der Bahnlinie Lärmschutzwände entstehen.

Quelle: KRANZ

Empelde. "Wir freuen uns, dass das Sitzungszimmer heute so gut gefüllt ist", sagte der Ausschussvorsitzende Jörg Garbe zur Begrüßung der knapp 50 Zuhörer - ungewöhnlich viel für eine öffentliche Sitzung des Bauausschusses. 30 Minuten lang erhielten sie detaillierte Informationen über die geplante Lärmsanierung der Bahnlinie. Anschließend durften noch Fragen gestellt werden.  

Die Maßnahme geht auf einen Besschluss aus dem Jahr 1998 zurück. Seitdem werden die Streckenverbindungen der Bahn nach Priorität abgearbeitet. Dafür stellt das Bundesverkehrsministerium jährlich 150 Millionen Euro zur Verfügung, so Sieger. Unterschieden wird zwischen aktiven Maßnahmen, die in Form neuer Schallschutzwände umgesetzt werden, und passiven Maßnahmen. Dabei können Wohnhäuser, die vor dem 1. April 1974 errichtet wurden, mit schallgedämpften Fenstern, Lüftern, Dächern oder Fassaden ausgerüstet werden. Der Bund investiert in die Lärmsanierung in Empelde insgesamt rund 3,9 Millionen Euro.

Im Stadtgebiet beginnt die DB Netze im Januar und Februar 2019 in Empelde mit der Errichtung von hochschallabsorbierenden Wänden entlang der Bahnlinie. Die Vorarbeiten dafür beginnen bereits im September 2018. Das Zeitfenster ist fix und drei Jahre im Voraus angemeldet worden, weil für die Errichtung des 3 Meter hohen Schallschutzes jeweils ein Gleis gesperrt werden muss. Eine Verschiebung ist also nicht zu erwarten. Die Bauanträge sollen im Oktober gestellt werden.

Bebaut wird auf der Westseite die komplette Strecke zwischen Nenndorfer Straße und der Kleingartensiedlung am Akazienweg, insgesamt 1350 Meter. Auf der anderen Seite der Gleise wird zwischen Auf dem Hagen und der Nenndorfer Straße ein Abschnitt frei gelassen, hier sind es insgesamt 1110 Meter. Gebaut wird im Tag- und Nachtbetrieb, wobei jedes Haus von der wandernden Baustelle nur ein bis zwei Tage betroffen sein soll, wie die Bahnmitarbeiter mitteilten. Wenn die Errichtung der Wände abgeschlossen ist, will die Bahn die betreffenden Hauseigentümer kontaktieren, um mögliche passive Maßnahmen zu besprechen. Die Selbstbeteiligung für die Eigentümer beträgt 25 Prozent der Kosten.

Auf Fragen der anwesenden Bürger, wie die Planungen für Ronnenberg aussehen, musste Sieger in Bezug auf Deatils noch passen. Bislang ist in diesem Bereich ein schalltechnisches Gutachten erstellt worden. In der groben Planung sind 700 Meter Wand auf der Westseite und rund 2200 Meter auf der Ostseite geplant, in Weetzen weitere 900 Meter. Wegen dem dreijährigen Vorlauf, ist nicht vor 2020 mit einem Bau in Ronnenberg zu rechnen. Die weiteren Orte, und in der Folge Ortsteile von Wennigsen und Springe schließen sich zeitlich an, da sich die Bahn von Norden nach Süden an der Strecke entlang arbeitet.

Schlechte Nachricht für alle Ronnenberger: Im Verlauf der Planung wurde ermittelt, dass die Zahl der Züge die das Stadtgebiet passieren von heute 201 auf 250 im Jahr 2015 ansteigen soll.

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Von der Ronnenberger Straße aus in Richtung Norden sollen 2019 auf beiden Seiten der Bahnlinie Lärmschutzwände entstehen.

Quelle: KRANZ
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