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Traditionslokal ist nach Verkauf gerettet

Ihme-Roloven Traditionslokal ist nach Verkauf gerettet

Im Landgasthaus Plinke in Ihme-Roloven geht der Betrieb nun doch weiter. Die Inhaber haben die bevorstehende Zwangsversteigerung mit dem regulären Verkauf der Immobilie an einen Investor abgewendet. Volker Plinke leitet das Traditionslokal künftig als Pächter.

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Das Landgasthaus Plinke ist gerettet: Im Hotelrestaurant Zur Linde wird der Koch Volker Plinke künftig als Pächter die Geschäfte fortführen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ihme-Roloven. Rettung zur rechten Zeit: Unmittelbar vor dem Termin für die Zwangsversteigerung am 1. Juni im Amtsgericht Wennigsen haben die Eigentümer Gerald und Volker Plinke für die mehr als 100 Jahre alte Immobilie an der Hannoverschen Straße einen Käufer gefunden, der den Betrieb mit dem Koch Volker Plinke als Pächter fortsetzen möchte. "Die Lichter gehen doch nicht aus, die Traditionsgaststätte bleibt erhalten", sagt Plinke spürbar erleichtert.

Damit wird in Ihme-Roloven eine gastronomische Familientradition mit einem neuen Geschäftsmodell fortgesetzt. Das Hotelrestaurant Zur Linde wird weiterhin in vierter Generation unter Plinke-Regie geleitet. Eine Zwangsversteigerung werde es definitiv nicht geben. "Wir haben verkauft, die Verträge sind unter Dach und Fach", so Plinke. Er bleibt auch der Küchenchef und will künftig als Pächter weiterhin für gute deutsche Küche sorgen.

Der Gastronom betont auch: "Der Betrieb wird ohne Unterbrechung fortgeführt, bereits gebuchte Veranstaltungen finden wie geplant statt." Mögliche Sorgen von Gästen des Lokals seien unbegründet. "Ich bedauere es sehr, dass in jüngerer Vergangenheit Gerüchte und Spekulationen für Verunsicherung von Gästen geführt haben, aber wir konnten und wollten uns vor dem Abschluss des Immobiliengeschäftes nicht dazu äußern", wirbt Plinke um Verständnis.

Hinter den Kulissen wird intensiv an einem neuen Konzept gearbeitet. "Es stehen etliche Veränderungen an, um die attraktiven Räumlichkeiten zu beleben", sagt der künftige Pächter. Gespräche mit einem erfolgreichen und bekannten Gastronom aus der Region stünden unmittelbar bevor. Er soll als neuer Geschäftspartner gewonnen werden. Der alte und neue Küchenchef will jetzt bei Stammgästen und Auftraggebern für Gesellschaftsfeiern wieder Vertrauen aufbauen. "Wir standen bislang mit dem Namen Plinke immer für gute Gastfreundschaft, und das soll so bleiben."

Die Ursprünge gehen bis in das Jahr 1887 zurück. Die Urgroßeltern der Brüder Plinke hatten an der Hannoverschen Straße ein Haus gebaut, in dem später eine Gastwirtschaft eröffnet wurde. Deren Enkel Gerhard Plinke hatte die Dorfkneipe mit einem kleinen Klubraum seit Mitte der Sechziger Jahre zu einem Hotelrestaurant mit gehobener Gastrononomie aus- und umgebaut. Seine Söhne investierten dann vor fünf Jahren noch einmal grundlegend in den Betrieb.

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