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Lesung über den Reichtum des Fremden

Ronnenberg Lesung über den Reichtum des Fremden

Zu jeder Zeit haben Künstler gefragt: Was bedeutet es, ewig ein Fremder zu sein? Rosa und Hanna Legatis begeben sich in ihrer Lesung am Dienstag, 8. November, in der Marie-Curie-Schule in Empelde auf die Spuren der Dichterinnen und Dichter.

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Hanna (links) und Rosa Legatis lesen ihre Texte in der Marie-Curie-Schule.

Quelle: privat

Empelde. Aber es geht ihnen nicht darum, in Schmerz und Opferhaltung darüber zu verharren, was Flucht, Verfolgung und schließlich zunehmender Rassismus in Deutschland und den europäischen Ankunftsländern anrichten. Sondern darum, Mut zu machen für eine neue Kultur des Zusammenlebens, Erstaunen zu wecken über den Reichtum, den andere Kulturen bereit halten. Und natürlich darum, ein künstlerisches Zeichen zu setzen gegen offenen und versteckten Rassismus.

Die Autorinnen entdecken während der Veranstaltung des Fördervereins Erinnerungsarbeit Ronnenberg nicht nur Schmerz, sondern vor allem große sprachliche Kunst, Humor, die Pracht der Worte, die Kraft der Gefühle, der Träume. Sie lesen Gedichte und Texte von Faraj Bayrakdar, Tahere Asghary, Rose Ausländer, Hilde Domin, Luc Degla, Heinrich Heine, Mascha Kaleko, Yahya Hassan und anderen – klassische und moderne Werke.

Hanna Legatis, ehemals Fernseh-Journalistin und Moderatorin, ist heute Schauspielerin. Rosa Legatis, ihre Tochter, ist Journalistin, Öffentlichkeitsarbeiterin und Moderatorin mit Sprecherausbildung und Bühnenerfahrung. Alexander Kostowetzky (Keyboard) ist der Gründer und Leiter von „Mizwa“, dem Ensemble der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, dem auch Tatiana Kischinewska (Geige) angehört. Sie begleiten die Lesung mit jüdischer Instrumentalmusik.

Die Lesung beginnt am Dienstag, 8. November, um 19.30 Uhr in der Marie Curie Schule, Am Sportpark 1, in Empelde. Die Veranstaltung wird von der Stadt Ronnenberg gefördert, der Eintritt ist frei.

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