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Lesung verbindet Flüchtlingskulturen

Ronnenberg Lesung verbindet Flüchtlingskulturen

Flüchtlinge bedeuten Bereicherung - unter diesem Motto stand die Lesung des Fördervereins Erinnerungsarbeit Ronnenberg e.V. am Dienstagabend. Mutter und Tochter Legatis lasen Texte von Geflüchteten, die durch jüdische Musik untermalt wurden.

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Mutter und Tochter, Hanna und Rosa Legatis, lesen Texte von geflüchteten Autoren.

Quelle: Johanna Kruse

Ronnenberg. Flüchtlinge bedeuten Bereicherung – unter diesem Motto stand die Lesung des Fördervereins Erinnerungsarbeit Ronnenberg. Geschichten über die Flucht, große Träume und Gefühle – bei der Lesung mit dem Titel „Reichtum der Fremden“ wurden Texte und Gedichte von Autoren vorgetragen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind und eine neue Heimat suchten. Etwa 60 Gäste erschienen zu der Lesung in der Marie Curie Schule teil.
Gelesen wurden die Werke von der Journalistin und Schauspielerin Hanna Legatis und ihrer Tochter Rosa Legatis, ebenfalls Journalistin und Öffentlichkeitsarbeiterin. Das Mutter-Tochter-Duo führte die Zuschauer durch einen Abend voller Humor, Emotionen und Kultur. Musikalisch wurde der Vortrag von Alexander Kostowetzky am Keyboard und Tatiana Kischinewska an der Geige unterstützt. Die beiden spielten jüdische Stücke und unterstrichen damit das Motto des Abends: Bereicherung durch Vielfalt.
Das lyrische Statement wurde von dem Förderverein Erinnerungsarbeit Ronnenberg organisiert. „Wir möchten einen Beitrag zu einer offenen und humanen Gesellschaft leisten“, erklärt Vereinsmitglied Peter Hertel. Der Verein setzt sich seit 2005 für das Gedenken an die Geflüchteten im Zweiten Weltkrieg ein. Regelmäßig zum Holocaust-Gedenktag und zum Gedenken an die Reichspogromnacht veranstaltet der Verein eine solche Lesung. „Normalerweise beschäftigen wir uns mit der Erinnerungsarbeit an die geflüchteten Juden, aber heute haben wir die Chance beide Themen zu verbinden“, so Hertel. Ziel der Veranstaltung war es, den Reichtum vereinter Kulturen aufzuzeigen. Durch die vielseitigen Texte der verschiedenen Autoren in Verbindung mit der jüdischen Musik wurden die verschiedenen Kulturen perfekt in Szene gesetzt.

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Mutter und Tochter, Hanna und Rosa Legatis, lesen Texte von geflüchteten Autoren.

Quelle: Johanna Kruse

Von Johanna Kruse

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