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Miersch lädt Tüftler der KGS nach Berlin ein

Ronnenberg Miersch lädt Tüftler der KGS nach Berlin ein

Sie lassen Roboter fahren und erklären die Vorzüge von Bio-Plastik: Die Schüler der Informatik- und Roboter-AGs tüfteln in der Marie-Curie-Schule an Fragen der Wissenschaft. Davon hat sich auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch (SPD) überzeugt - und die Schüler nach Berlin eingeladen.

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Die Schüler der Informatik- und Roboter-AG berichten dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD, links) in der Marie-Curie-Schule von ihrer Forschung.

Quelle: Oehlschläger

Empelde. Der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Luft und die Verschmutzung der Ozeane durch Plastiktüten sind nur zwei Probleme, über die die Schüler der Informatik und Roboter AGs im vergangenen Jahr getüftelt haben. Für ihre Teilnahme am Wissenschaftswettbewerb First Lego League haben sich die jungen Forscher der Gesamtschule in einem Vortrag mit der Herstellung von Bio-Plastik befasst. Und nicht nur das: Neben einer Gruppenaufgabe, bei der die Kooperationsbereitschaft getestet wurde, mussten die Schüler aus den Jahrgängen fünf bis elf auch einen eigens programmierten Roboter durch einen Aufgaben-Parcours schicken.

Vom Fachwissen der Tüftler hat sich am Dienstag auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch (SPD) überzeugt. Ihm wurden in einem Vortrag die Vorzüge von biologisch hergestelltem und abbaubarem Plastik erörtert. Damit soll der Anteil Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre stabil und die Meere sauber gehalten werden, erklärten die Schüler in einem Rollenspiel. "Irre", lautete Mierschs Reaktion auf die Ausführungen der Schüler. "Wenn man das so hört, denkt man, warum gibt es das nicht schon längst?"

Auch darauf hatten die Schüler eine Antwort: Durch den noch zu geringen Leidensdruck in der Bevölkerung sei der Preis für das Bio-Plastik noch zu hoch, erklärte Siebtklässler Marlo Woll. Aber: Irgendwann werde kein Erdöl mehr auf der Erde vorhanden sein, das zur Herstellung herkömmlichen Plastiks gebraucht werde, erklärte Kai Jan Schickentanz aus dem elften Jahrgang. Dann müssten nachwachsende Rohstoffe wie Mais zur Herstellung des naturfreundlicheren Plastiks genutzt werden.

Um sein neu gewonnenes Wissen mit in den den Bundestag zu nehmen, ludt Miersch die jungen Wissenschaftlicher und ihre Berater vom hannoverschen Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) im Herbst nach Berlin ein. Dort sollen sie dann mit Experten des Umweltministeriums diskutieren.

Nächster Wettbewerb im Dezember

Für ihre Teilnahme am nächsten Wissenschaftswettbewerb First Lego League müssen sich die insgesamt 37 jungen Forscher der drei Informatik und Roboter AGs mit Beziehungen zwischen Mensch und Tier befassen. Welche konkreten Aufgaben an die Schüler gestellt werden, erfahren sie Anfang September. Dann sind noch drei Monate Zeit, um einen Roboter zu entwickeln, zu programmieren und ihn verschiedenste Aufgaben erledigen zu lassen. Für die Finalrunden im Winter diesen Jahres wird auch wieder ein Vortrag über ein wissenschaftliches Thema erarbeitet. Dabei können sich die Forscher auf weitere Unterstützung einstellen: Zum neuen Schuljahr soll mit einer weiterein Informatik AG eine vierte Gruppe hinzukommen. In der aktuellen Besetzung startetn die Schüler am kommenden Dienstag bei der Roberta Challenge im Lichthof der Leibniz Universität Hannover. Weitere Informationen gibt es im Internet auf roberta-hannover.de.

Von Nils Oehlschläger

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