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Modellversuch soll bei Tempo 30 helfen

Ronnenberg Modellversuch soll bei Tempo 30 helfen

Der Ortsrat in Linderte strebt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt an. Bei der Umsetzung soll jetzt ein Modellversuch des Landes helfen.

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Auf der Holtenser Straße in Linderte wird es mehrfach am Tag ziemlich eng.
 

Quelle: privat

Linderte.   Das Ziel für den Ortsrat in Linderte ist eindeutig: Auf den Ortsdurchfahrten Holtenser Straße und Lindenbrink soll die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt werden. „Möglicherweise auch auf der Poggenburg“, sagt Ortsbürgermeister Carsten Erbelding. Am Mittwoch hat das Greminum einen Vorstoß der Verwaltung einstimmig unterstützt, nachdem sich die Stadt um die Teilnahme an einem Modellprojekt des Landes beteiligen will.

Das Engagement der Verwaltung umfasst dabei neben den Straßen in Linderte auch Abschnitte der Berliner und Nenndorfer Straße in Empelde sowie der Straße Ihmer Tor in Ronnenberg. Die Zusammenstellung der erforderlichen Daten übernimmt dabei die Region Hannover als Straßenbaulastträger, da es sich um Regionsstraßen handelt. Einzige Ausnahme ist die Holtenser Straße, die vom Land getragen wird. Hier muss die Stadt Ronnenberg die Grundlagen für den Antrag selbst zusammenstellen. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Bewerbungsverfahren ist ein Beschluss des Ronnenbegrer Rates Mitte Dezember. 

Die Chancen auf Tempo 30 in Linderte sind nicht besonders groß. Das war die Grundaussage des niedersächsischenVerkehrsminister Olaf Lies während eines Besuches in dem Ortsteil im August 2017. Stattdessen hatte der Politiker auf das Modellprojekt hingewiesen. Doch auch hier sind die Anforderungen hoch, wie Wolfgang Zehler betonte. Der Fachbereichsleiter der Stadt sieht es aber dennoch als sinnvoll an, dass sich Ronnenberg der ersten Stufe des Bewerbungsverfahren stellt. „Später liegt die Messlatte ziemlich hoch“, sagt er. Im Vorfeld hatte die Verwaltung auf dem Lindenbrink ind Linderte Verkehrsmessungen durchgeführt. Das Ergebnis: Im Durchschnitt aller Fahrzeuge wird dort zu schnell gefahren. 

Ebenfalls vom Ministerium angeregt wurde die Einrichtung einer Gegenverkehrsregelung auf der Holtenser Straße an der Kapelle. Dort ist die Durchfahrt besonders eng, und es kommt häufig zu gefährlichem Begegnungsverkehr mit Lastwagen. Nun soll mithilfe einer Beschilderung einer Fahrtrichtung Vorrang gewährt werden. Stadt und Ortsrat unterstützen diesen Vorschlag, der aber noch vom Land als Baulastträger genehmigt werden muss.

Von Uwe Kranz

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