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Stadt prüft Bomben-Verdacht in Empelde

Mögliche Bombenräumung Stadt prüft Bomben-Verdacht in Empelde

Auf dem Dreiecksgrundstück direkt am Bahnübergang an der Ronnenberger Straße in Empelde wird am 13. Juli ein Verdachtspunkt für eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen weite Teile Empeldes am 16. Juli für die Bergung evakuiert werden.

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Das zu untersuchende Areal liegt direkt an der Ronnenberger Straße in Nachbarschaft zum Bahnübergang. Die Flächen wurden bereits vorbereitet.

Quelle: Kranz

Empelde. Liegt in Empelde eine Bombe? Eine Fachfirma und der Kampfmittelbeseitigungsdienst gehen dem Verdacht am Donnerstag, 13. Juli, genauer auf den Grund. Noch am selben Tag soll es Ergebnisse geben, ob sich der Verdacht bestätigt. Erste Untersuchungen hatten keine eindeutigen Ergebnisse geliefert. Zu viele störende Gegenstände, die auf dem Grundstück abgelegt worden waren hatten die Untersuchungen behindert und mussten zunächst entsorgt werden. Deshalb ist derzeit noch nicht bekannt, ob es sich bei dem Verdacht tatsächlich um einen Blindgänger handelt, der geborgen werden muss. Dennoch laufen auf Seiten der Verwaltung umfangreiche Planungen und Vorbereitungen für den möglichen Fall einer Evakuierung.

Eine Bergung und die dann erforderliche Evakuierung würde demnach am Sonntag, 16. Juli, erfolgen. Die erforderlichen Zeitpläne und Zeitfenster werden derzeit zwischen den beteiligten Behörden und Hilfsorganisationen abgestimmt.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

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Mögliches Evakuierungsgebiet

Betroffen wären nach der derzeitigen Planung folgende Straßenzüge: Agricolastraße, Am Kirchkamp, Am Mesterwinkel, Am Rathaus, Am See (teilweise), Am Sportpark, Am Steg, Am Wischacker, Apollostr. (teilweise), Auf dem Rade (teilweise), Barbarastr., Breite Straße, Breslauer Platz, Bruchstraße (teilweise), Dachsweg, Ernst-Georg-Hüper-Straße, Fasanenstraße, Fliederweg, Fuchswinkel, Görlitzer Straße, Häkenstraße, Hansastraße (teilweise), Hirtenstraße, Homannstraße, Im Hasenfeld, Jupiterstraße, Karl-Serbent-Straße, Königsberger Straße, Kopernikusstraße, Köselstraße, Kroneweg, Lägenfeldstraße, Lampeweg, Liegnitzer Straße, Lindemann Straße, Löwenberger Straße, Margeritenweg, Mattfeldstraße, Mecklenburger Straße, Memeler Straße, Merkurweg, Nenndorfer Straße (teilweise), Paul-Ehrlich-Straße (teilweise), Rebhuhnweg, Rennefeldstraße, Robert-Koch-Straße (teilweise), Robert-Weise-Straße, Ronnenberger Straße, Rügener Straße, Sandweg (teilweise), Saturnstraße (teilweise), Schäferweg, Schillerstraße (teilweise), Schmiedeberger Straße, Seerosenweg, Stille Straße, Steinstraße (teilweise), Stöttebrügger Straße, Triftstraße, Uferweg (teilweise), Veilchenweg, Vor dem Rohre, Wachtelweg, Weimarer Straße, Wieselweg, Willi-Bock-Straße, Zum Mühlenberg sowie die Kleingartenanlagen „Am Wischpump“, „Kolonie Kröger“ „Kolonie Bergblick“ und Kreuzkamp.

Das müssen Anwohner wissen

Die Stadt fordert  Anwohner auf, auch ihre Nachbarn anzusprechen, ob diese über die Evakuierung Bescheid wissen. Nicht alle Bürger verfolgen die Medien, heißt es zur Begründung. Zudem gibt es Anwohner, die kein deutsch sprechen. Das müssen Sie für den Fall einer Evakuierung am Sonntag, 16. Juli, wissen: Im Gemeinschaftshaus Ronnenberg wird eine Sammelstelle eingerichtet. Für Personen, die keine Möglichkeit haben, nach Ronnenberg zu kommen, gibt es einen Fahrdienst. Die Haltestellen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bettlägerige Personen, Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte und sonst mobilitätseingeschränkte Menschen können sich ab Montag, 10. Juli, beim Bürgertelefon (0511) 4600333 melden. Das Bürgertelefon ist von Montag, 10. Juli bis Freitag, 14. Juli, täglich von 09 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr, sowie am Sonntag, 16. Juli, bis zum Ende der Maßnahme erreichbar.

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