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Neue Diakonin plant Nachtschwärmer-Kirche

Ronnenberg/Weetzen Neue Diakonin plant Nachtschwärmer-Kirche

Die Kinder im Kirchengemeindeverband Ronnenberg sollen in Zukunft in den Genuss einer sogenannten „Nachtschwärmer-Kirche“ kommen. Diese bislang in den evangelischen Gemeinden Ronnenbergs weitgehend unbekannte Form einer Abendkirche für Kinder will die neue Diakonin Frederike Petereit einführen.

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Superintendentin Antje Marklein (rechts) segnet Frederike Petereit (Zweite von links) gemeinsam mit der Schwester Friedje Petereit und Diakon Daniel Becker als Diakonin ein. Die feierliche Zeremonie in der Versöhnungskirche in Weetzen (siehe Bildergalerie) wird von zahlreichen Gottesdienstbesuchern verfolgt und von weiteren Diakonen musikalisch begleitet.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ronnenberg/Weetzen. Die 25-jährige Religionspädagogin ist nach ihrem abgeschlossenem Studium in Hannover und ihrem Berufspraktikum in Hildesheim bereits seit dem 1. September im Kirchenkreis als Diakonin beschäftigt. Am Wochenende wurde sie von der Superintendentin Antje Marklein in einem Regionalgottesdienst in der Versöhnungskirche in Weetzen feierlich eingesegnet. Sie habe sich einen schönen Beruf aussucht und stehe vor einer großen Aufgabe, sagte Marklein zu Beginn der Zeremonie.

Petereit, die auf der Nordseeinsel Föhr geboren und aufgewachsen ist, wird künftig in den Ronnenberger Kirchengemeinden schwerpunktmäßig für die Arbeit mit Kindern zuständig sein. „Sie wird die Kinder in Gottesdiensten begleiten, stärken und fördern“, fasste Marklein zusammen. Laut Kirchenkreis ist Petereit mit einer halben Stelle in Ronnenberg eingesetzt – gefördert durch das landeskirchliche Nachwuchskräfteprogramm und zunächst auf fünf Jahre begrenzt.

Petereit soll aber nicht nur Kindergottesdienste begleiten, in Jugendgruppen mitwirken und Kinderbibeltage leiten. Sie wird auch Ehrenamtliche fortbilden und eigene Schwerpunkte setzen. Für nächstes Jahr plane sie eine Abendkirche für Kinder mit dem Titel „Nachtschwärmer-Kirche“, verrät Pastor Klaus-Thilo von Blumröder.

Neue Angebote sind für Petereit aber offenbar Programm: „Es gibt ständig neue Methoden und Konzepte. Es macht Spaß, diese kennenzulernen und auch auszuprobieren“, hatte sie schon kurz nach ihrem Einstieg gesagt. Sie habe zudem früher in ihrer Heimatgemeinde im Kindergottesdienst mitgearbeitet und einen Jugendchor geleitet, sagt die 25-Jährige. Ihre Selbstbeschreibung: „Ich bin eine sehr kreative Person, singe gerne und bin viel an der frischen Luft – wie es sich für eine echte Nordfriesin gehört.“ Sie freue sich auf eine spannende Zeit in Ronnenberg mit vielen Begegnungen.

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