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Einzugstermine rücken näher

Empelde Einzugstermine rücken näher

Zügiger Baufortschritt an der Nenndorfer Straße: Das neue Empelder Viertel mit preiswerten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern nimmt täglich zusehends Formen an. Im Neubaugebiet Waizenkamp hat Investor INTEGRA mit Handwerkern, Anwohnern und Ehrengästen das Richtfest für einen Wohnblock mit weiteren vier Häusern gefeiert.

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Feierliche Zeremonie im rasant wachsenden Neubaugebiet Waizenkamp an der Nenndorfer Straße in Empelde: Der Zimmermann (siehe Bildergalerie) spricht beim Richtfest des Investors INTEGRA vor Handwerkern, Anwohnern und Ehrengästen die traditionellen Worte. Bürgermeisterin Stephanie Harms (siehe Bildergalerie), Uta Weihbusch und Momme Bialas aus der INTEGRA-Geschäftsführung sowie Regionsdezernent Erwin Jordan und Henrike Vogt vom beauftragten Baunternehmen zeigen beim Richtfest Luftbilder vom neuen Wohnblock.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Gut fünf Monate nach dem Beginn des vorläufig letzten Bauabschnitts gab es großen Applaus, als der Zimmermann des beauftragten Bauunternehmens unter dem bunt geschmückten Richtkranz auf dem Dach von einem der insgesamt vier Rohbauten die traditionellen Zeremonie vollzog.

„Wir betreten Neuland mit diesem Projekt“, sagte Momme Bialas, Geschäftsführer der INTEGRA-Seniorenimmobilien-Gruppe. Der Investor lässt derzeit an der Nenndorfer Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem bereits bestehenden Seniorenpflegezentrum insgesamt vier dreigeschossige Wohnhäuser errichten – mit insgesamt jeweils rund 724 Quadratmeter Wohnfläche und zehn bis zwölf Wohnungen pro Gebäude, nahezu komplett barrierefrei und energieneutral mit Erdwärmeheizungen sowie Photovoltaikanlagen.

Von den insgesamt 82 Einheiten sollen in einem der Gebäude zehn Servicewohnungen für Senioren angeboten werden. „Die Bewohner der Mieträume können dann freiwillig aus der benachbarten Senioreneinrichtung Leistungen wie Wohnungsreinigung, Essen und Kulturangebote wahrnehmen“, sagte Bialas. Das sei die künftig verstärkt nachgefragte Wohn- und Versorgungsform. „Wir machen einen ersten Schritt darauf zu“, sagte Bialas.

Hauptaugenmerk des Wohnungsbauprojekts ist jedoch die Schaffung preiswerten Wohnraums. 72 der Einheiten will die Stadt Ronnenberg anmieten, um die Wohnungen zunächst Asylbewerbern mit dauerhafter Anerkennung, aber auch Sozialhilfeempfängern zur Verfügung zu stellen. Später sollen die Räume des sozialen Wohnungsbaus mit Fördergeldern der Region Hannover renoviert und dann Menschen mit geringen Einkommen zur Verfügung gestellt werden.

Auf Grundlage dieses Modells entstehen auf dem Gelände an der Nenndorfer Straße in unmittelbarer Nachbarschaft derzeit noch drei weitere Gebäude privater Investoren sowie ein weiteres Haus der Wohnungsbaugesellschaft KSG. Regionsdezernent Erwin Jordan begrüßte noch einmal das gemeinsame Modell: „Es ist wirtschaftlicher, auf dieser Finanzierungsgrundlage solide Unterkünfte anzubieten, die 30 bis 50 Jahre stehen, anstatt Container aufzustellen und diese nach fünf Jahren zu verschrotten“, sagte Jordan.

Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms lobte die schnelle Umsetzung. „Nur zwei Jahre nach dem Entschluss der Stadt, möglichst schnell bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, werden schon nach und nach die ersten Wohnungen in dem neuen Viertel bezogen“, sagte Harms. Die vier Häuser des letzten Bauabschnitts sollen im Januar bezugsfertig sein.

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