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Integrationsarbeit zahlt sich aus

Weetzen Integrationsarbeit zahlt sich aus

Die Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit stand im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang des SV Weetzen. Ort und Sportverein profitieren von den Neuankömmlingen.

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Bärbel Grosche, Renate Eichner, Karl-Michael Lagershausen und Christel Weiden werden von Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke (Zweiter von links) für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Grünpaten geehrt.

Quelle: Wirausky

Weetzen. Weetzen zeigt sich weltoffen: Die Integration der Flüchtlinge in die Weetzener Dorf- und Sportgemeinschaft war ein zentrales Thema beim Neujahrsempfang des Sportvereins. „Seit mehr als 35 Jahren leben wir gut mit Flüchtlingen zusammen und werden das auch in Zukunft tun“, bekräftigte Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke. Nur solle es eine vernünftige Aufteilung zwischen den Ortsteilen geben, forderte er. „Wir haben bei 2300 Einwohnern mittlerweile 140 Menschen aus anderen Ländern bei uns aufgenommen“, sagte Wilke. In diesem Zusammenhang hob er besonders die Bemühungen des Willkommenskreises hervor.

Auch der SV Weetzen leistet aktive Integrationsarbeit. Eine neu gegründete Fußball-Trainingsgruppe mit bis zu 20 jungen Männern wird von Mirco Kutzner geleitet und hat schon die ersten Erfolge gebracht: Ein von der Elfenbeinküste stammender Flüchtling spiele nach kurzem Training in der ersten Mannschaft, berichtete der Vorsitzende Ulrich Borchers.

Unabhängig davon freut sich der SV Weetzen bereits jetzt auf den Juni. Dann wird auf der Anlage an der Bröhnstraße die Ronnenberger Fußball-Stadtmeisterschaft ausgespielt.

Weitere Themen des Treffens war die Nachnutzung der Zuckerfabrik, die bei Bebauung der 3,5 Hektar großen Fläche etwa 600 Neubürgern Platz bieten würde, der Kita-Neubau, der umgestaltete Spielplatz an der Bröhnstraße sowie der geplante Rundwanderweg.

Geehrt wurden Bärbel Grosche, Renate Eichner, Karl-Michael Lagershausen und Christel Weiden, die sich als Grünpaten um die ortsansässigen Grünflächen kümmern.

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