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Ortsrat für kürzere Schrankenschließzeiten

Ronnenberg Ortsrat für kürzere Schrankenschließzeiten

Um sich ein Bild von den aktuellen Entwicklungen in Weetzen zu machen, hat der Ortsrat am Montagabend das Dorf besichtigt. Da die Mitglieder vor ihrer Sitzung insgesamt 17 Stationen besuchen wollten, stiegen sie kurzerhand auf Fahrräder. Anschließen wurden die Beobachtungen öffentlich besprochen.

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Ärgert nicht nur die SPD-Fraktion: am Bahnübergang Bröhnstraße fehlen Markierungen für Fußgänger. Außerdem schließen die Schranken sehr lange.

Quelle: Nils Oehlschläger

Weetzen. Das Programm war durchaus ambitioniert: Da ihre Ortsbegehung am Montagabend 17 Stationen zählte, mussten sich die Mitglieder des Weetzener Ortsrats mobil machen. Wetterfest gekleidet stiegen sie auf ihre Fahrräder und fuhren durch den Ort, bevor sie in der Aula der Grundschule Weetzen ihre Beobachtungen besprechen wollten. 

Um den Zeitplan halbwegs einhalten zu können, mussten wenige Stationen ausgelassen werden. Dennoch hielt der Ortsrat in Begleitung des städtischen Fachbereichsleiters Wolfgang Zehler auf dem fünf Kilometer langen Rundkurs unter anderem an der neuen Kita an der Bröhnstraße, am Friedhof sowie der kürzlich angelegten Streuobstwiese nahe des Bahnhofs. 

Bei der abendlichen Ortsratssitzung in der Aula der Regenbogenschule bemängelte die SPD-Fraktion vor allem die Verkehrsbehinderungen durch die langen Rotphasen der Ampel am Bahnübergang Bröhnstraße. Die Deutsche Bahn solle kontaktiert werden, um bei einem Ortstermin auch den mangelhaften Ausbau des Fußgängerweges zu besprechen, beschloss der Ortsrat einstimmig und stellt damit einen Antrag an die Verwaltung. 

Beim Besuch der neuen Kita am Bröhnweg stellte Cord Hennies von der städtischen Gebäudewirtschaft in Aussicht, dass die Arbeiten an dem Gebäude noch im Mai fertiggestellt werden sollen. Im Gegensatz zum Zeitplan liege man bei den Baukosten mit etwa 475 000 Euro im Soll. Der Ortsrat will der Verwaltung dabei empfehlen, die Einrichtung bei einem Tag der offenen Tür im Sommer zu eröffnen.

Erfreut zeigten sich die Ortsratsmitglieder auch über die kürzlich gepflanzte Streuobstwiese nahe der Schrebergärten an der Humboldtstraße. Einziger Wermutstropfen: Die Früchte seien erst nach fünf bis zehn Jahren zum Verzehr geeignet, merkte Ortsratsmitglied Volker Zahn an. Bis dahin soll die Allee aus Bäumen Jogger oder Spaziergänger erfreuen, die schon bald den neu angelegten Weg nutzen können.

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Von Nils Oehlschläger

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