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Kurzer Weg für kleine Kicker

Ronnenberg Kurzer Weg für kleine Kicker

Diese Entscheidung ist für den Ortsrat in Weetzen sehr wichtig: Wo sollen die Kinder in Zukunft bolzen, wenn der entsprechende Platz im Sommer der Kita-Erweiterung zum Opfer fällt? Jetzt scheint klar: Die jungen Kicker müssen nur ein paar Meter auf dem Kita-Gelände umziehen.

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Quelle: Quelle: Google

Weetzen. Vier Standorte hatten die Parteien in der zurückliegenden Ortsratssitzung zur Prüfung durch die Verwaltung vorgeschlagen. Die SPD favorisierte eine Fläche in Bahnbesitz auf der gegenüberliegenden Seite der Bröhnstraße, die CDU hatte zwei landwirtschaftlich genutzte Flächen zwischen Haferkamp und Bahnübergang vorgeschlagen, von denen sich eine als nicht optimal zugeschnitten für das vorgesehene Maß von 15 mal 25 Metern herausstellte. Eigentlich chancenlos erschien der Vorschlag von Sylvie Röhrkasten (Grüne), eine zuvor schon einmal verworfene Freifläche auf dem Kita-Gelände erneut zu untersuchen.

Dies sei die ursprünglich vom Ortsrat favorisierte Variante gewesen, sagt Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke. Allerdings hatte die Verwaltung an dieser Stelle im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eigentlich den Bau eines Sechsfamilienhauses geplant. Davon sei die Stadt nun nach einer Abwägung der vier Standorte und einem Besichtigungstermin der Ortsratsmitglieder abgerückt, wie Wilke erzählt. „Es war gut, dass Frau Röhrkasten diesen Vorschlag noch einmal gemacht hat“, sagt er.

Die Vorteile der nun empfohlenen Fläche: Sie ist im Besitz der Stadt, es müssen also keine eigentumsrechtlichen Fragen geklärt werden. Zudem müssen sich die Kinder nicht sonderlich neu orientieren. „Der Bolzplatz wird nur um ein paar Meter verlegt“, beschreibt Wilke die Maßnahme. Allerdings muss die Fläche, die als „Sondergebiet Kindergarten“ im Bebauungsplan betitelt ist, planungsrechtlich neu bewertet und von ihrem vorgesehenen Nutzen befreit werden. Trotz dieser Hürde sei er glücklich, „dass wir diese Lösung hinbekommen haben“, sagt der Ortsbürgermeister. „Das ist die Empfehlung, die wir als Ortsrat geben werden.“ Probleme mit Nachbarn erwartet der SPD-Politiker nicht, das gehe auch aus einem Lärmgutachten hervor, dass die Stadt Ronnenberg anfertigen lassen habe.

Die Entscheidung drängt, wenn der fußballbegeisterte Weetzener Nachwuchs im Sommer nicht für längere Zeit in die Röhre gucken soll. Denn in der warmen Jahreszeit soll der Krippenanbau an der Kita in der Bröhnstraße losgehen, wie Wilke ankündigt. Mit Beginn der Arbeiten ist der alte Bolzplatz aber hinfällig. Deshalb müsse der Umzug jetzt zeitnah umgesetzt werden, so Wilke.

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