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Partystimmunggeht auch ohne Sonnenschein

Ronnenberg Partystimmunggeht auch ohne Sonnenschein

Beim Ronnenberger Stadtfest haben am Wochenende Tausende Besucher aus der gesamten Region Hannover drei Tage für ausgelassene Partystimmung gesorgt. Weder vereinzelte Regenschauer noch dunkle Wolken konnten das Publikum abschrecken. Vor allem an den Abenden war an den beiden Bühnen bei den Livekonzerten kaum ein Durchkommen.

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Rampensau: Kultmusiker Dete Kuhlmann erweist sich beim Stadtfest wieder einmal als Publikumsmagnet.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ronnenberg. Keine Frage: Nieselregen und ein wolkenverhangener Himmel sind kein Zuschauermagnet für eine große Open-Air-Party. Manchmal taugt der viel zitierte Blick zum Himmel aber eben doch nur bedingt als Orakelspruch. Und so wollte Organisationschef Jörg Bothe am Sonnabendnachmittag vereinzelte Meinungen von einem überschaubaren Publikum am Auftaktabend auch nicht gelten lassen. „Hellfire hat gezogen, der ganze Platz war voll mit Menschen“, sagte Bothe.

Trotzdem äußerte der Vorsitzende des Vereins Stadtfest Ronnenberg (Stafero) Verständnis für anderslautende Wahrnehmungen: Vor der Parkbühne sei es etwas leerer gewesen. Was aber an der Zugkraft der zeitgleich auftrumpfenden ACDC-Coverband Hellfire gelegen habe. Die Schlagersause vom Polyester-Orchester Rexis sei aber auch richtig gut gewesen.

Nun mag man, was Besucherzahlen angeht, durchaus geteilter Meinung sein. Von ganz offizieller Seite wurde bereits gestern am frühen Morgen zumindest eine Erfolgsbilanz ohne Interpretationsspielraum veröffentlicht. „Das Fest verlief absolut friedlich, zu den Spitzenzeiten am Freitag und Sonnabendabend waren rund 2200 Besucher vor Ort“, vermeldete gestern die Polizei Ronnenberg. Einziger Wermutstropfen: „Wir haben zwei betrunkene 15-Jährige in unsere Obhut genommen und nach einem Check im Sani-Zelt den Eltern übergeben - 1,89 und 1,03 Promille“, sagte Bettina von Domarus vom Jugendschutz der Region am Sonnabendnachmittag.

Zu diesem Zeitpunkt herrschte in der Partyzone rund um die Michaeliskirche noch verhaltener Andrang - ganz im Gegensatz zum Kinderland rund um das Kirchenkreisamt. Dort tummelten sich etliche Jungen und Mädchen mit ihren Eltern in einem Zirkuszelt, streichelten Ponys und vergnügten sich bei Wasserspielen, auf einem Trampolin oder im Karussel.

Im benachbarten Gemeindesaal zog Herta Meyer vom Sozialverband auch eine positive Bilanz. Die Kaffee- und Kuchentafel sei besser besucht als im Vorjahr. „Wir haben weniger Kuchen übrig.“

Stafero-Sprecher Gunnar Eicke fasste am Sonnabendabend zusammen: „Es ist nachmittags langsam angelaufen, aber insgesamt sind wir zufrieden“, sagte Eicke. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr stehe eine schwarze Null unterm Strich. Im Vorjahr hatte Stafero ein geringfügiges Minusgeschäft gemacht. „Wir befinden uns jetzt aber auf Konsolidierungskurs“, sagte Eicke. Trotzdem: In die jüngste Auflage hat Stafero mithilfe von Sponsoren wieder rund 70 000 Euro investiert - Gagen für Bands und Künstler, Kinderaktionen. Die Ronnenberger zeigten sich dankbar: Auch bei den Livekonzerten von Dete Kuhlmann und der Coverband Chartbreak herrschte abends Gedränge und ausgelassene Stimmung rund um die Kirche. Und wem nach zwei Tagen Party immer noch der Sinn nach Feiern stand, der ließ das 15. Stadtfest gestern bei einem Frühschoppen der Pfundskerle oder bei einer Comedyshow ausklingen.

Von Ingo Rodriguez

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