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Für Fabrikgelände gibt es mögliche Investoren

Weetzen Für Fabrikgelände gibt es mögliche Investoren

Die Pläne für ein Neubaugebiet auf dem Gelände der früheren Zuckerfabrik in Weetzen stoßen offenbar bei mehreren möglichen Investoren auf Interesse. Offenbar laufen bereits Gespräche möglicher Kaufinteressenten mit den bisherigen Eigentümern. Die Stadt will dort ein Wohngebiet entwickeln.

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Karl-Michael Lagershausen (links) und Fabian Hüper informieren Kerstin Liebelt vor dem Gelände der früheren Zuckerfabrik in Weetzen über die Pläne der Stadt, dort ein Neubaugebiet für bis zu 110 Wohneinheiten zu entwickeln.

Quelle: Ingo Rodriguez

Weetzen. Noch ist es eine hässliche Industriebrache. Aber die Stadt hat das Areal der früheren Zuckerfabrik schon verbindlich in das verabschiedete Dreijahresmaßnahmenprogramm zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aufgenommen. Seit der Ratssitzung im Mai ist es beschlossene Sache: Dort soll ein Neubaugebiet für Wohnraum entstehen. Im Leitbild für die Siedlungsentwicklung ist die Fläche als Bestandteil einer sogenannten Nachverdichtung von Wohngebieten mit 110 potenziellen Wohneinheiten veranschlagt.

Bei einem Informationsbesuch der SPD-Landtagskanditatin Kerstin Liebelt haben Vertreter der SPD-Abteilung Weetzen, Ortsratsmitglieder und SPD-Ratsherr Fabian Hüper jetzt mitgeteilt, dass auch bereits mögliche Investoren Interesse an einer Umsetzung der Pläne und Kaufabsichten bekundet hätten. Kontakte zu den insgesamt drei Eigentümern der  verschiedenen Flächenteile habe es auch schon vorher gegeben. "Nun laufen Gespräche, aber die Stadt kann nur als Vermittler und Moderator auftreten", sagte Hüper. Er bezog sich dabei auf Informationen aus der jüngsten Sitzung der ISEK-Kommission. "Die Fabrik ist seit Jahrzehnten still gelegt. Es wird auch Zeit, dass dort etwas passiert", sagte Hüper. Alles hänge jedoch von einer Einigung mit den Eigentümern ab.

Nach Angaben des Ortsbürgermeisters Rüdiger Wilke (SPD) ist die frühere Betriebsfläche der alten Zuckerfabrik in Besitz von zwei Eigentümern. "Die beiden großen Silos und das weitere Areal gehören einem anderen Besitzer", sagte Wilke. Die frühere Sammelunterkunft der Stadt für Flüchtlinge auf diesem Gelände sei bereits seit Juli abgemietet und stehe leer. Nur die beiden Silotürme seien noch vermietet. "Darin wird noch Flugasche für die Zementherstellung gelagert", berichtete der Ortsbürgermeister. Er betonte: "Die Türme sind keine Industriedenkmäler." SPD-Ortsratsmitglied Karl-Michael Lagershausen rechnet aber mit hohen Investitionskosten: "Wegen der jahrelangen industriellen Nutzung ist von einer Belastung des Bodens auszugehen", sagte Lagershausen.

Die SPD-Landtagskandidatin Liebelt lobte die Pläne der Stadt, dort zusätzlichen Wohnraum anzusiedeln. "Für Gebiete mit so einer guten S-Bahnanbindung gibt es großen Bedarf", sagte sie.

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