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Ortsmitte soll bald schöner werden

Ronnenberg Ortsmitte soll bald schöner werden

Die große Grünfläche an der Langen Reihe bietet keinen schönen Anblick. Ronnenbergs Politiker fordern - über die Parteigrenzen hinweg - eine Neugestaltung. Die Verwaltung hat zugesagt, dass der Bereich in diesem Jahr angefasst wird.

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Damit die Grünfläche mit dem Gedenkstein besser zur Geltung kommt, soll der Bereich neu gestaltet werden.

Quelle: Nils Oehlschläger

Ronnenberg. Die Grünanlage mit dem Gedenkstein, der an das Schicksal der Vertriebenen erinnert, könnte schön sein. Ist sie aber nicht. Die Gehölze sind sehr groß geworden, so dass die Anlage nicht mehr zur Wirkung kommt. Die Bruchsteinmauer und die Abgrenzung zur Kreuzung hin wirken verwahrlost.  

Den ungepflegten Zustand haben Ronnenbergs Ratsfraktionen seit längerem erkannt und die Verwaltung mit drei verschiedenen Anträgen aufgefordert, den zentralen Bereich an der Langen Reihe, Einmündung Über den Beeken, neu zu gestalten.

Die Begründungen der Politiker sind unterschiedlich. Die Grünen sehen Fußgänger gefährdet, denn der Gehweg hat Löcher. Dort fehlen an einigen Stellen die Pflastersteine. "Das sind Stolperfallen", sagte Ratsherr Andreas Beichler im Ausschuss für Stadtplanung.

Die CDU-FDP-Mauritz-Gruppe geht noch einen Schritt weiter. Dieser Bereich in exponierter Lage verdiene besondere Beachtung, weil dessen Zustand insbesondere von auswärtigen Betrachtern auf das ganze Stadtgebiet übertragen werde. In ihrem Antrag regt die Gruppe an, die Abgrenzung zur Kreuzung hin entweder zu reparieren, zeitgemäß zu ersetzen oder vollständig zu entfernen. Die Rundpfosten aus Stahl mit Stahlkette sind unansehnlich und zum Teil zerstört. "Die in diesem Bereich erkennbaren Bemühungen der Stadtbildpflege werden zunichte gemacht", meint der Gruppenvorsitzende Hans-Heinrich Hüper (CDU).

Die Grünfläche gehört zum aktuellen Arbeitsprogramm der Verwaltung. "Wir wollen die Umgestaltung behutsam machen", kündigte der Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler an. Die Forderung, den großen Strauch hinter der Mauer zu roden, geht den Grünen aber zu weit. Ein Rückschnitt würde reichen, meint Andreas Beichler. Die städtischen Gärtner haben den Busch aus einem anderen Grund im Visier. "Er nimmt den Busfahrern beim Abbiegen die Sicht. Wir arbeiten an einem neuen Pflanzplan", kündigte der Fachbereichsleiter an.

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Noch deckt der Schnee Unansehnliches zu, aber die marode Absperrung vor der Mauer ist trotzdem zu erkennen.

Quelle: Nils Oehschläger
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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