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Radweg im Schwarzbuch kritisiert

Ronnenberg Radweg im Schwarzbuch kritisiert

Der Bund der Steuerzahler hat seine Kritik an einem geplanten Radweg zwischen Ihme-Roloven und Devese in seinem gerade veröffentlichten Schwarzbuch erneuert. Der Radweg sei überflüssig, weil eine bestehende Verbindung deutlich günstiger instand gesetzt werden könnte, heißt es.

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Rechts neben den Bäumen soll der "Alltagsradweg" auf Ihme-Roloven (Hintergrund) zulaufen.

Quelle: Uwe Kranz

Ihme-Roloven. Die Argumentation der Region, der neue Radweg sei nötig, da auf dem bestehenden kein Winterdienst zu garantieren und die soziale Kontrolle unzureichend seien, hatte für viel Aufregung gesorgt. Die Bezeichnung "Alltagsradweg" schaffte es sogar in das NDR-Satiremagazin "extra 3".

"Der bereits bestehende, ebenfalls 2,6 Kilometer lange Radweg, kann diese Funktion erfüllen - ohne dass Steuergelder in großem Stil verschwendet werden", erneuerte jetzt der Steuerzahlerbund seine Kritik. Der Verband äußerte die Hoffnung, dass die Regionalpolitiker noch "zur Vernunft kommen".

Eine Meinungsänderung bei den Region ist allerdings nicht mehr zu erwarten. Vielmehr laufen die inzwischen konkreten Pläne für den "Alltagsradweg" auf einen Baubeginn im ersten Quartal 2018 zu. Insgesamt sollen 800.000 Euro investiert werden. Im Verlauf der Arbeiten soll auch die Kreuzung der Deveser Straße mit der Wettberger Straße umgestaltet werden.

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