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Baufirma kündigt Eiltempo an

Linderte Baufirma kündigt Eiltempo an

In Linderte haben die Abschlussarbeiten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt begonnen. Die Baufirma hat ehrgeizige Ziele: Die Straße soll schon am Mittwoch mit neuer Fahrbahndecke wieder frei geben werden. Anschließend soll auch der geplante Ausbau der einzigen Bushaltestelle im Ort nur eineinhalb Wochen dauern.

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Zügige Bauarbeiten: In Linderte werden zurzeit auf der Ortsdurchfahrt die Fahrbahndecke erneuert und anschließend die Bushaltestelle umgebaut. Deshalb werden Autos und Busse über die Berggartensttraße umgeleitet. Nur die Feuerwehr hat bei Einsätzen am Gerätehaus freie Fahrt (siehe Bildergalerie).

Quelle: Ingo Rodriguez

Linderte. Es ist eine mutige Prognose, aber Schachtmeister Michael Peters von der beauftragten Baufirma aus Wittingen wirkt gelassen: „Man weiß nie, was passiert, aber am Mittwoch sollte die neue Asphaltdecke schon befahrbar sein“, sagt Peters.

Für die Anwohner der Straße Lindenbrink und auch für die anderen Dorfbewohner sind die ehrgeizigen Ziele der Firma gute Nachrichten. Sie sind schon seit Monaten Einschränkungen wegen Bauarbeiten gewöhnt: Vor etwa drei Monaten hatte die Stadt unter der Ortsdurchfahrt Abwasserkanäle erneuert. Seit wenigen Tagen werden entlang der Straße Vorkehrungen für die Sanierung getroffen und Bauarbeiten im Gossenbereich erledigt. Jetzt ist die Ortsdurchfahrt nun aber für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Autos und Busse werden über die Berggartenstraße umgeleitet. Dort ist auch eine Ersatzhaltestelle für die Linie 510 und den Schulbus eingerichtet.

Wegen der Sperrung sind derzeit auch das Dorfgemeinschaftshaus und die Grundstücke am Lindenbrink – die Ortsdurchfahrt gehört zur Kreisstraße 229 – nur zu Fuß erreichbar. Lediglich der Feuerwehr wurde laut Ortsbürgermeister Karsten Erbelding für jeden Notfalleinsatz freie Fahrt zugesichert – gefahrlos und ohne Haftung für mögliche Schäden. Ohnehin dauert die Erneuerung der rund 310 Meter langen Strecke zwischen Denkmalsweg und Holtenser Straße nur zwei Tage. „Wir fräsen am ersten Tag die Fahrbahndecke ab und asphaltieren am zweiten Tag neu“, sagt der Schachtmeister. Nur die Kreuzung zur Umleitung werde auch schon am ersten Tag erneuert, so Peters.

Die erforderliche Vollsperrung des Lindenbrinks soll nach seinen Angaben anschließend von einer kürzeren halbseitigen Sperrung mit mobiler Ampelanlage ersetzt werden. Im Zuge der Straßensanierung lässt die Region Hannover dann auch die einzige Busstation im Ort barrierefrei ausbauen. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite soll ein altes Wartehäuschen aus Waschbeton entfernt werden.

Trotzdem will der Bautrupp in Kürze weiter ziehen. „Bis Ende nächster Woche soll der Haltestellenumbau abgeschlossen sein“, sagt der Schachtmeister. Insgesamt investiert die Region rund 200 000 Euro in die Baumaßnahmen. Wegen einer ebenfalls geplanten Sanierung der Strecke zwischen Holtensen und Linderte wurde das Projekt vorgezogen.

Für den Ortsrat geht mit dem Umbau der Haltestelle ein Herzenswunsch in Erfüllung. „Wir haben schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass die Station morgens und mittags für die vielen Schulkinder viel zu eng und zu gefährlich ist“, sagt Erbelding. Bislang seien aber alle Verbesserungsvorschläge gescheitert – bis hin zur Verlegung der Haltestelle.

Frühschoppen mit Unterschriftenaktion

Der Ortsrat Linderte will sich vor der Kommunalwahl noch einmal in seiner bisherigen Zusammensetzung von den Dorfbewohnern verabschieden und lädt deshalb für Sonntag, 28. August, von 11 bis 14 Uhr zu einem Frühschoppen mit Gegrilltem und Getränken auf dem Spielplatz im Neubaugebiet an der Straße Im Schwarzfeld ein. Dabei will der Ortsrat auch weitere Unterschriften für die Einführung eines Tempo-30-Limits in ganz Linderte sammeln. Die Unterschriftenliste soll beim Frühschoppen an Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms übergeben werden.

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