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Region richtet neue Jugendhilfestation in Empelde ein

Ronnenberg zahlt Mietanteil Region richtet neue Jugendhilfestation in Empelde ein

In der ersten Jahreshälfte 2012 eröffnet die Region in der Stadt Ronnenberg eine Jugendhilfestation. Dieser Aufgabenbereich wird von den Mitarbeitern des Jugendamtes derzeit noch im Regionshaus in Hannover erledigt.

Empelde. Die Mitarbeiter des Teams 51.0 der Regionsverwaltung, das die Jugendhilfearbeit für Ronnenberg, Seelze, Hemmingen, Pattensen und Sehnde erledigt, ziehen im nächsten Jahr nach Empelde um. Die Stadtverwaltung stellt ihnen die Räume ihres jetzigen Bürgerbüros an der Löwenberger Straße zur Verfügung.

Diese Räume werden bald nicht mehr benötigt, weil das Bürgerbüro mit Einwohnermeldeamt in das neue Fachmarktzentrum an der Chemnitzer Straße einzieht. Ende August soll das Gebäude gegenüber der Stadtbahnendhaltestelle und Busumsteigeanlage fertiggestellt sein.

Regionspräsident Hauke Jagau gab die Entscheidung für die neue Jugendhilfestation am Freitag bei einem Besuch in Empelde bekannt. „Wir wollen so dicht wie möglich vor Ort bei den Menschen sein“, sagte Jagau. „Wenn die betroffenen Bürger lange fahren müssen, kommen sie nicht“, sagte Jagau. Tatsächlich wird die neue Außenstelle des Jugendamtes in unmittelbarer Nähe der Gesamtschule mit mehr als 1000 Schülern in Ronnenbergs einwohnerstärkstem Stadtteil eingerichtet.

Bürgermeister Wolfgang Walther, der dem Regionspräsidenten den künftigen Standort der Jugendhilfestation zeigte, freute sich über die Zusage der Region. „Seit Januar 2008 setze ich mich dafür ein, dass die Beratung dort konzentriert wird, wo wir die meisten Jugendlichen haben“, sagte Walther. Bisher sei das Jugendamt mit wenigen Beratungsstunden pro Woche in Ronnenberg vertreten.

Die Stadt will sich an den Kosten für die Jugendhilfestation beteiligen. Die Räume des jetzigen Bürgerbüros sind von der Kreissiedlungsgesellschaft angemietet. „Wir werden der Region einen Mietanteil zahlen“, sagte Walther.

Kerstin Siegmund

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