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Ein Dorf feiert für das Sporthaus

Ihme-Roloven Ein Dorf feiert für das Sporthaus

Es geht zügig voran: In Ihme-Roloven haben die Dorfbewohner den Abschluss der Rohbauarbeiten am Sporthaus gefeiert. An dem Dorffest mit symbolischer Schlüsselübergabe beteiligten sich alle Vereine mit Angeboten. Die Erlöse der Party kommen der Sanierung und der Erweiterung des Klubheims zugute.

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Abseits der Feier auf dem Dorfplatz (siehe Bildergalerie) übergibt Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms (Zweite von links) der Sportvereinsvorsitzenden Bärbel Uffelmann-Haase vor einem Baustellenrundgang (siehe Bildergalerie) symbolisch einen überdimensionalen Schlüssel für das erweiterte Sporthaus.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ihme-Roloven. Der Architekt Friedrich Hüper war bei dem Dorffest ein gefragter Mann: „Wir liegen nur etwa eine Woche hinter dem ursprünglichen Zeitplan. In der nächsten Woche wird innen verputzt“, sagte Hüper bei einer Baustellenführung abseits der Party vor dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH). Einer seiner wichtigsten Botschaften: „Alle Gewerke sind vergeben. Die Kosten der Kalkulation passen genau.“

Die Vorsitzende des SV Ihme-Roloven, Bärbel Uffelmann-Haase, hatte zuvor in ihrer Begrüßungsansprache noch einmal die Eckdaten zusammengefasst: Das 1963 errichtete und in den neunziger Jahren erweiterte Sporthaus am Mühlenweg wird derzeit grundsaniert und ausgebaut. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 400 000 Euro werden zu einem großen Teil mit Fördergeldern gedeckt: Die Stadt beteiligt sich mit einem Investitionszuschuss von rund 170 000 Euro und einem zinslosen Kredit an den Verein. Der Landes- und der Regionssportbund zahlen 80 000 Euro, weitere 70 000 Euro bekommt der Verein wegen seiner Beteiligung an einem Beratungs- und Investitionsprogramm für energetische Sportstättensanierung. Der Verein stemmt Kosten von rund 80 000 Euro mit Eigenarbeit, einem Kredit und Spendenaktionen.

So wie beim Dorffest vor dem DGH: Dort konnten die Besucher symbolische Bausteine erwerben. Mit fleißigem Verzehr wurden die Verkaufserlöse zugunsten des Projekts erhöht. Dass sich alle Vereine und Organisationen an dem Fest beteiligten, wurde auch von Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms loben hervorgehoben. „Dieses Fest zeigt, dass das ganze Dorf zusammenhält“, sagte Harms. Sie hatte den Gastgebern als Symbol für den nahenden Einzug in die neuen Räume einen überdimensionalen Schlüssel mitgebracht.

Denn: Die Arbeiten schreiten zügig voran. Architekt Hüper nannte den ersten Advent am 27. November als möglichen Einzugstermin. An den Stirnseiten des Sporthauses wurde bereits angebaut, das Dach wurde erneuert, die Raumhöhe vergrößert. In den nächsten Wochen wird die Heizung erneuert. Künftig soll es auch eine dritte Umkleidekabine geben, moderne Sanitäranlagen sowie einen eigenen Schiedsrichterraum mit Toilette, Dusche und Computeranschluss.

Für die Dorfbewohner war das Anlass genug, um ausgelassen zu feiern – mit Sportvorführungen, Mitmachaktionen in der Sporthalle sowie Musik und Tanz bis in die Nacht.

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Fotostrecke Ronnenberg: Ein Dorf feiert für das Sporthaus

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