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Wohnraum soll für alle bezahlbar bleiben

Empelde Wohnraum soll für alle bezahlbar bleiben

Die Stadt Ronnenberg plant für die Zukunft. Mit dem Bau von Sozialwohnungen in Mehrfamilienhäusern will sie - unabhängig von der Wohnungsnot für Flüchtlinge - dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Stadtgebiet begegnen.

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Wild gewachsen sind Bäume und Sträucher auf dieser Brachfläche an der Nenndorfer Straße. Dort werden Sozialwohnungen gebaut.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ronnenberg. In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Kommune vorrangig Baugebiete für Wohneigentum entwickelt. Entstanden sind zahlreiche Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaussiedlungen in fast allen Stadtteilen. Nun soll der Mietwohnungsbau gefördert werden.Beschleunigt wurde das Vorhaben von der Flüchtlingswelle, die auch nach Ronnenberg schwappt. „Der Sozialwohnungsbau gehört zu unserem Unterbringungskonzept“, erläutert Bürgermeisterin Stephanie Harms.

Die Stadt stellt eigene Grundstücke bereit, unter anderem an der Nenndorfer Straße in Empelde. Als Investor wurde die KSG, die Wohnungsbaugesellschaft der Region Hannover, ins Boot geholt. Heute beginnen auf einem Teilstück an der Nenndorfer Straße - neben dem Seniorenpflegezentrum Integra - die Vorbereitungen für notwendige Baugrunduntersuchungen und Vermessungen. Das Gelände lag bislang brach. Buschwerk und Bäume sind dort in den vergangenen Jahren wild gewachsen und müssen gerodet werden, damit auf dem Grundstück gebaut werden kann.

Ebenfalls noch in diesem Jahr will die Stadt ein eigenes Grundstück gegenüber dem Rathaus an der Hansastraße für eine Bebauung herrichten lassen. Wie diese aussehen wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Bisher sollte am Rathaus eine Containersiedlung für 50 bis 70 Flüchtlinge entstehen. Wegen der großen Nachfrage sämtlicher Kommunen nach Wohncontainern ist dieses Vorhaben kaum noch zu verwirklichen. „Die Container sind sehr teuer geworden. Es erscheint uns auch wegen der Nachnutzung wirtschaftlicher, ein festes Gebäude zu bauen“, sagt die Bürgermeisterin. Ihre Verwaltung plant längst über das nächste Jahr hinaus. Die Mitarbeiter haben sämtliche städtische Flächen unter die Lupe genommen und geprüft, welche davon als Standorte für Flüchtlingsunterkünfte geeignet sind. „Wir wollen vorbereitet sein für zwei bis drei Jahre“, sagt Harms mit Blick auf die stetig steigenden Asylbewerberzahlen.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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