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Beim Solarfest zieht Sonne die Besucher an

Empelde Beim Solarfest zieht Sonne die Besucher an

Global denken, lokal handeln: Am „Tag der Sonne“ der Stadt Ronnenberg haben sich etwa 150 Besucher auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums in Empelde über die Nutzung von Solartechnik und andere klimaschonenden Angebote informiert – trotz bewölkten Himmels.

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Aufklärungsbedarf: Andrea Unterricker (links) informiert die Besucher am Tag der Sonne über die Möglichkeiten und Vorteile von Solaranlagen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Ohne Sonnenschein geht es nunmal nicht. Was für Solartechniken gilt, traf auch auf den Aktionstag zu: „Die Leute kommen schubweise – vor allem, wenn die Sonne hinter Wolken vorkommt“, sagte Helge Herrmann vom Räderwerk Hannover.

Informationen über die Elektrofahrräder des Ladens mit eigener Produktion gehörten am Tag der Sonne ebenso zum Angebot, wie Aufklärung über die Nutzungspotenziale von Sonnenenergie: Elektroautos, Solarspeicher, Wärmetechnik, Förderung – fachkundige Beratung an etwa zehn Ständen inbegriffen. Die Stadt Ronnenberg, die Klimaschutzagentur Region Hannover, der Enercity-Fonds proKlima und sechs örtliche Handwerksbetriebe hatten zum Auftakt der dritten Solaroffensive ein dickes Informationspaket geschnürt.

Etwa drei Stunden nach der Eröffnung zog die städtische Teamleiterin Andrea Unterricker ein kurzes Zwischenfazit: „Wir haben etwa 150 Besucher gezählt und rund 100 Beratungen durchgeführt“, sagte Unterricker. Diese Resonanz sei zufriedenstellend. „Es ist ja kein Fest mit Hüpfburg und Bratwurst. Es kommt Publikum mit gezielten Fragen.“ Dafür hatte auch die Stadt gesorgt. „Wir haben etwa 1000 Hausbesitzer angeschrieben“, sagte Unterricker. Im Liegenschaftskataster der Stadt seien etwa 5500 Immobilien erfasst. „Rund 3800 sind für Solaranlagen geeignet, etwa 400 private Solaranlagen gibt es schon“, sagte Unterricker.

Rund 70 Quadratmeter Dachfläche, nach Osten geneigt: „Sie können mit einer Solaranlage 6826 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und rund 4034 Kilogramm Kohlendioxid einsparen“, errechnete Unterricker für Erwin Lenz aus Ihme-Roloven mithilfe eines Computerprogramms für sein erfasstes Haus. Dann drückte sie einem weiteren Gast ein Formular für ein Solarquiz in die Hand.

Jörg Madlowski aus Arnum war nach Empelde gekommen, um sich über Elektroautos zu informieren. Der Renault-Vertreter Jörg Dedolf hatte etwa 30 Beratungsgespräche über strombetriebene Fahrzeuge – auch Motorräder – geführt. „Viele Gäste wussten nicht, dass es üppige Förderung und viele Aufladestationen gibt“, sagte Dedolf.

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