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Bergbaugeschichte
 lockt nicht nur Nachbarn an

Empelde Bergbaugeschichte
 lockt nicht nur Nachbarn an

„Glück auf“ – als Peter-Michael Köhler vom Niedersächsischen Museum für Kali- und Salzbergbau die Teilnehmer seiner Führung über das ehemalige Bergwerksgelände in Empelde mit diesen Worten begrüßte, machte er aus seiner Verwunderung kein Geheimnis: Rund 40 Besucher? Damit hatte er nicht gerechnet.

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Führung über das Bergwerksgelände: Der Vorsitzende des Museumsvereins klärt die Besucher auf dem Deckel des alten Schachts III in Sichtweite der begrünten Abraumhalde sowie vor dem ehemaligen Lampenhaus (siehe Bildergalerie) und über die früheren Funktionen im Bergbaubetrieb auf.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Dabei hatte der Vorsitzende des Museumsvereins in den vergangenen Tagen in der Nachbarschaft Einladungen verteilt. „Um die hinzugezogenen Empelder aus dem Neubaugebiet am Silberbergweg über die Bergbau-Vergangenheit ihrer neuen Heimat aufzuklären“, sagte Köhler zum Auftakt der etwa einstündigen Führung.

Aus der Nachbarschaft waren aber nur sechs Besucher „aus Neugier gekommen“. Von den rund 40 Gästen hatten die meisten das Angebot im Programmheft „Grünes Hannover“ entdeckt – und waren deshalb von außerhalb Empeldes zum Kalisalzmuseum nahe der begrünten Abraumhalde gefahren.

„Die meisten Gebäude außer dem THW-Neubau und dem Kindergarten sind Häuser aus der Zeit des Kalibergwerks Hansa“, ließ Köhler sie am Lampenhaus neben dem Museum wissen. Das angrenzende Grubenbetriebsgebäude sei 1961 errichtet worden.

Bei dem Rundgang machten die Teilnehmer auch auf der benachbarten Abdeckung des alten Schachts III Station. „Dem im Jahr 1959 mit sechseinhalb Metern Durchmesser und 1000 Metern Tiefe größten Schacht Deutschlands“, sagte Köhler.

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