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Handballeltern wollen Halle reinigen

Ronnenberg Handballeltern wollen Halle reinigen

Die Diskussion wegen der Rutschgefahr in der Turnhalle Barbarastraße reißt nicht ab. Nun bieten sich Eltern des Handballnachwuches an, in einer Probephase die Halle vor jedem Pflichtspiel zu reinigen.

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Muss die Halle vor jedem Handballspiel gründlicher als bisher gereinigt werden? Eltern aus Empelde wollen das ausprobieren.

Quelle: Jens Büttner

Empelde. "Die Nörgelei soll aufhören", sagt Rüdiger Waldeck vom Jugendförderkreis des TuS Empelde. Der Senior spielte in den 1960er Jahren selbst aktiv Handball in der damals neu gebauten Halle und ist dem Sport und dem Verein noch immer eng verbunden.

Gemeinsam mit engagierten Eltern will Waldeck dazu beitragen, dass die Diskussion um eine erhöhte Rutschgefahr und einem erhöhten Verletzungsrisiko wegen einer vermeintlich mangelhaften Reinigung der Halle ein Ende bereitet wird.

Die Stadt Ronnenberg als Eigentümerin der Schulsporthalle hat  einer Reinigungsfirma beauftragt, fünfmal pro Woche maschinell oder von Hand den Boden zu säubern. Ebenso sind die Tribünen, die Heizkörper und die Geräteräume vom Staub befreit worden. Trotzdem kritisieren Sportler den Reinigungszustand. Zuschauer berichten von Staubflusen auf dem Boden.

Die Eltern aus dem Handball-Jugendförderkreis bieten sich laut Waldeck an, mehrere Wochen lang vor jedem Pflichtspiel am Wochenende den Boden zu reinigen - in Absprache mit der Stadtverwaltung und der Reinigungsfirma. Diese zusätzliche Säuberungsaktionen sollen in das Hallenbuch eingetragen werden. Dort können die Handballer auf den Reinigungszustand reagieren.

"Wir wollen herausfinden, woran es liegen könnte, dass die Handballer ausrutschen und sich verletzen", sagt der Empelder. Ist der neue Bodenbelag, den die Stadt in der Halle verlegen ließ, für schnelle Sportarten nicht so gut geeignet wie der alte? Oder liegt es daran, dass die Sportart robuster und athletischer geworden ist und deshalb häufiger Verletzungen zu beklagen sind? Rüdiger Waldeck und einige Eltern hoffen, dass sie Antworten erhalten, wenn sie sich für eine zusätzliche Reinigung engagieren.

Nach der Probephase müssten die Stadtverwaltung und der Vereinvorstand entscheiden, wie weiter mit dem Hallenboden verfahren werden soll. "Damit die Nörgelei endlich aufhört", sagt Waldeck.

Von Kerstin Siegmund

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