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SPD will Regenschutz an Bushaltestelle durchsetzen

Ronnenberg SPD will Regenschutz an Bushaltestelle durchsetzen

Die SPD-geführte Gruppe im Rat der Stadt Ronnenberg möchte an zwei Standorten in der Kernstadt neue Buswartehäuschen errichten lassen. Dafür sollen 18.000 Euro im Haushalt für 2017 eingestellt werden. Im Ausschuss für Stadtplanung war dieses Vorhaben umstritten.

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Setzen sich für einen neuen Regenschutz ein: Die Ratsmitglieder Rudi Heim (v.l.), Paul Krause, Helga Benne-Serbent, Hendrik Albers und Orsratsmitglied Torsten Baasner (Ihme-Roloven).

Quelle: privat

Ronnenberg. Unterstützt wird der Antrag von den beiden SPD-Abteilungen Ronnenberg und Ihme-Roloven/Linderte/Vörie. Die Ratsmitglieder Rudi Heim, Paul Krause, Helga Benne-Serbent, Hendrik Albers und das Ortsratsmitglied Torsten Baasner aus Ihme-Roloven hatten sich in der vergangenen Woche an der Buswendeanlage Lange Reihe getroffen, um auf die Notwendigkeit der Neuanschaffung hinzuweisen. 

Fahrgäste in Richtung Gehrden (Linie 500) beziehungsweise Linderte (Linie 510) benötigten dort dringend einen Wetterschutz, so der Antrag der Gruppe 1. Viele Fahrgäste kämen vom Einkaufen im nahegelegenen EDEKA-Markt oder von Ärzten, der Apotheke oder von Physiotherapien in umliegender Nähe. Es fehle derzeit eine Unterstell- und Sitzmöglichkeit, außerdem auch eine Informationstafel. Des Weiteren soll auf Wunsch der SPD-Abteilung Ronnenberg an der Haltestelle Normannische Straße in Fahrtrichtung Gehrden (Linie 500) ein solcher Wetterschutz errichtet werden.

Da der Antrag überdies vorsah, dass sich die Verwaltung zwecks Umsetzung an die Region wenden solle, wies Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler darauf hin, dass  Zuschüsse der Region nur noch zu erwarten seien, wenn die Haltestellen barrierefrei ausgebaut würden. Gerade an der Langen Reihe sei aber eine generelle Umgestaltung des Platzes im Zuge der Planungen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) nicht ausgeschlossen. Volker Zahn (CDU) forderte deshalb, "keine Fakten zu schaffen" und über die Anschaffung Buswartehäuschen erst zu entscheiden, wenn die ISEK-Planung konkret wird.

Da bis zur Umsetzung dieser Pläne aber noch mehrere Jahre vergehen können, beharrte die SPD darauf, die neuen Buswartehäuschen im Haushalt 2017 festzuschreiben - auch wenn die Stadt allein die Kosten tragen müsse. Mit den sechs Stimmen der Gruppe 1 und der Grünen, bei fünf Gegenstimmen, stimmte der Ausschuss dem Antrag schließlich zu.

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