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Schüler können Energiesparen nun mitverfolgen

Empelde Schüler können Energiesparen nun mitverfolgen

Seit etwa acht Jahren bezieht die Marie-Curie-Schule in Empelde Energie aus einer Photovoltaik-Anlage. Das zahlt sich aus, denn etwa 2000 Euro bleiben jährlich über, die in neue Unterrichtsmatierialien gesteckt werden. Seit neuestem können die Schüler zudem die Arbeit der Anlage auf einem Monitor mitverfolgen.

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Präsentieren den neuen Monitor: Schulleiter Frank Hellberg (von links), Fachbereichsleiter Naturwissenschaften Hartmut Rühs, Lehrer Axel Brand sowie die Leiterin des städtischen Teams Ökologie, Andrea Unterricker, und Lehrer Ulrich Claußen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Empelde. Die Bilanz für diese Woche fällt bisher eher düster aus, denn Sonnenstunden waren Mangelware. Das zeigen seit kurzem Grafiken, Tabellen und Diagramme auf einem Monitor in der Marie-Curie-Schule. Abwechselnd sind dort Werte in Kilowatt, Monats- oder Jahresbilanzen sowie das aktuelle Wetter und exemplarische Beispiele zu sehen, die die Gewinnung der erneuerbaren Energie vor Ort ins Verhältnis setzen. "Es wird gezeigt, was alles eingespart werden kann", erklärt Schulleiter Frank Hellberg. Die Anlage laufe mit einer Spitzenleistung von 4,1 Kilowatt und produziere jährlich etwa 3600 Kilowattstunden, sagt Axel Brand, Schatzmeister des Vereins Marie Curie Solar.

Erneut mit der finanziellen Unterstützung des Stadtwerke-Fonds proKlima konnte die Schule den Monitor, die dazugehörige technische Ausrüstung und die entsprechende Software beschaffen. Etwa 3300 Euro habe die Anschaffung gekostet, sagt der Leiter des Fachbereichs Natuwrissenschaften, Hartmut Rühs. Dabei habe proKlima etwa 90 Prozent der Kosten gedeckt. Bereits bei der Einrichtung der ökologischen Anlage auf dem Schulgebäude hatte proKlima mit 15.000 Euro einen erheblichen Teil zur Finanzierung der Gesamtkosten von etwa 24.000 Euro beigetragen.

Tatkräftig unterstützt wurden die Mitglieder von Marie Curie Solar bei der Umsetzung des Projekts auch von der städtischen Teamleiterin Ökologie, Andrea Unterricker. Sie half dabei, die Anträge korrekt zu stellen und erklärte den Schülern und Vereinsmitgliedern die Funktionsweise der Anlage.

Jährlich produziere die Anlage einen Überschuss, der sich mit bis zu 2000 Euro bei den Betreibern niederschlage, sagt Rühs. Das Geld werde daraufhin in neue Unterrichtsmaterialien investiert. So wird durch Sonnenlicht nicht nur etwas für die Umwelt, sondern auch für die Bildung getan.

Von Nils Oehlschläger

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