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Forscher beeindrucken in Berlin

Ronnenberg/Berlin Forscher beeindrucken in Berlin

Schüler der Roboter AG der Marie-Curie-Schule haben auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch Berlin besucht - und sie hinterließen einen bleibenden Einruck.

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Die Schüler der Roboter-AG der KGS Ronnenberg ist auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch zu Gast in Berlin.

Quelle: privat

Ronnenberg. Im Sommer des vergangenen Jahres stattete der SPD-Bundestagabgeordnete Matthias Miersch einen Besuch bei der Roboter AG der Marie-Curie-Schule ab. Miersch war damals derart beeindruckt, dass er die jungen Forscher in den Deutschen Bundestag einlud, um dort auch mit einem Experten des Umweltbundesamtes Dessau (UBA) ihre Ideen diskutieren zu können. Nun waren die Schüler in Begleitung des Schulleiters Frank Hellberg, ihrer Lehrer sowie zweier Berater vom hannoverschen Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) in Berlin. Die Jugendlichen eröffneten die Runde mit einem anschaulichen Rollenspiel zum Thema „Bioplastik als Klimaheld“, mit dem sie die Vorzüge von biologisch hergestelltem und abbaubarem Plastik unterstrichen. Für die Herstellung des naturfreundlicheren Bio-Plastiks werden nachwachsende Rohstoffe wie Mais benötigt, während herkömmliches Plastik aus Erdöl produziert wird.

Das Umstellen auf Bio-Kunststoffe würde die Meere sauber halten und die Ressource Erdöl langfristig überflüssig machen, argumentierten die Jungforscher angesichts der Tatsache, dass aktuell 40 Tonnen Plastikmüll pro Stunde in die Meere weltweit gelangen. „Es ist sehr inspirierend zu sehen, wie selbstbewusst und inhaltlich ausgezeichnet vorbereitet die Jungforscher ihre Positionen vortragen“, erklärte Miersch. Auch scheuten diese sich nicht, dem Verpackungsexperten des UBA, Gerhard Kotschick, differenzierte Nachfragen zu stellen. „Wir stellen uns die Frage, welche Welt wir einmal unseren Kindern hinterlassen wollen. Bio-Plastik ist ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung, um unsere Umwelt etwas weniger zu belasten“, formulierten die jungen Tüftler ihr Herzensanliegen. Ferner richteten sie den Wunsch an die Politik, dem Thema Bio-Plastik mehr Aufmerksamkeit zu schenken. „Eure Vision finde ich sehr spannend und unterstütze euch. Natürlich muss das gleichzeitig mit einschließen, dass wir alle viel sorgfältiger mit Verpackungen umgehen und Müll vermeiden“, so Miersch abschließend.

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