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Schulze und Pieper führen das erste Jupa an

Ronnenberg Schulze und Pieper führen das erste Jupa an

Julia Friederike Schulze heißt die historisch erste Ronnenberger Jugendbürgermeisterin. Mit großer Mehrheit wurde die Schülerin am Montagabend während der konstituierenden Sitzung des Gremiums gewählt. "Wir sind kein Alibi-Parlament", sagte sie zur Einleitung ihrer Amtszeit.

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Die Mitglieder des Jugendparlamentes während ihrer konstituierenden Sitzung.

Quelle: KRANZ

Ronnenberg. Ein Jahr und vier Monate, nachdem Schulze und Bürgermeisterin Stephanie Harms mit einem Treffen den Prozess zur Bildung der ersten Ronnenberger Jugendvertretung eingeleitet hatten, kamen die gewählten Jugendlichen erstmals zusammen. "Es wird viele Formalien geben", eröffnete die Bürgermeisterin den neuen Abgeordneten gleich zu Beginn, wünschte ihnen aber auch viel Spaß und Erfolg im Amt.

Als erstes aktiv werden musste Hendrik Pieper, der als ältester Abgeordneter die Wahl des Jugendbürgermeisters leitete. Schulze musste sich dabei einer Kampfabstimmung gegen Ksenia Anishchenko stellen, erhielt dabei aber acht der neun möglichen Stimmen. Als Stellvertreter wurde Pieper mit einer Stimme weniger, ebenfalls vor Anishchenko gewählt.

Schulze bedankte sich nach ihrer Wahl bei allen Fraktionen im Rat der Stadt für die Unterstützung und die Hilfe beim Aufbau des Jupa. Sie bat aber auch um Geduld: "Ich bitte darum, in den kommenden Tagen und Wochen noch nicht zu viel zu erwarten", sagte sie. Das Jupa brauche noch etwas Zeit, um sich zurecht zu finden. "Wir werden aber Eigeninitiativen starten", versprach sie. Zur Umsetzung seiner Projekte stehen dem Jupa laut Ratsbeschluss 5000 Euro jährlich zur Verfügung.

Den Jugendvertretern steht auch ein Sitz in allen Fachausschüssen des Rates und ein dortiges Rederecht und auch das Antragsrecht im Rat zu. Zudem muss das Jupa über alle die Kinder und Jugendlichen betreffenden Themen in angemessener Frist im Voraus informiert werden, betonte Harms. Als Vertreter für die Ausschüsse wurden Pieper (Finanzen), Till Schröder (Bildung) und Florentine Pramann (Bau) gewählt. Weitere Ämter erhielten Schröder (Schatzmeister), Antonia Friedrich (Stellvertreterin) und Anishchenko (Schriftführerin).

Als einer der Mentoren sprach Andreas Beichler, laut eigenem Bekunden, für alle Ratsmitglieder: "Ich erwarte mir Unterstützung von euch", sagte er. Vor allem Dinge, an die die erwachsenen Ratsleute nicht gedacht haben, sollten die jugendlichen Volksvertreter zur Sprache bringen. 

Info: Dem Jugendparlament gehören Andre Hampel, Hendrik Pieper, Ksenia Anishchenko, Zoe Bulinski, Antonia Friedrich, Jette Leubauer, Florentine Pramann, Till Schröder und Julia Friederike Schulze an. Nachrücker ist Julian Rosenhahn. Das Gremium trifft sich künftig immer am ersten Donnerstag jeden Monats um 18 Uhr im Großen Sitzungszimmer des Rathauses, Hansastraße 38, in Empelde zu seinen öffentlichen Sitzungen. Anregungen junger Ronnenberger nimmt das Jupa per Email an ronnenberg.jupa@gmx.de entgegen.

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Als Altersvorsitzender eröffnet Hendrik Pieper (Fünfter von links) die historisch erste Sitzung eines Ronnenberger Jugendparlamentes.

Quelle: KRANZ
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